In Luxemburg – Ein Einbruch dauert zwischen 5 und 10 Minuten
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In LuxemburgEin Einbruch dauert zwischen 5 und 10 Minuten

LUXEMBURG – In der dunklen Jahreszeit mehren sich die Einbrüche. Die Police Grand-Ducale sensibilisiert die Bevölkerung, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Weil Dunkelheit den Einbrechern Schutz bietet, schlagen sie im Herbst und Winter besonders häufig zu.

Weil Dunkelheit den Einbrechern Schutz bietet, schlagen sie im Herbst und Winter besonders häufig zu.

Im Jahr 2020 verzeichnete die Police Grand-Ducale 1080 Einbrüche in Wohnungen und Häuser. Die Hälfte davon ging auf den Zeitraum von Oktober bis Februar zurück, da die Einbrecher den Schutz der Dunkelheit suchen. Die Polizei verstärkt in diesen Monaten zwar ihre Präsenz in gefährdeten Gebieten, ist jedoch der Auffassung, dass «die Sensibilisierung der Öffentlichkeit eine wesentliche Rolle bei der Verhinderung von Einbrüchen spielt».

Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, gibt die Polizei einige Ratschläge: «Im Durchschnitt dauert ein Einbruch nicht länger als fünf bis zehn Minuten, egal ob er sich tagsüber oder nachts ereignet.» Fenster und Türen, auch Garagen und Keller, sollten daher stets geschlossen und die Alarmanlage eingeschaltet werden, auch wenn man nur kurz das Haus verlässt. Außerdem sei Außenbeleuchtung hilfreich, Autos sollten nicht an dunklen, uneinsichtigen Orten geparkt werden.

Ein No-Go: In den sozialen Medien einen Post absetzen, dass man in Urlaub fährt oder gerade weiter von Zuhause entfernt ist. Ein wirksames Mittel, Einbrüchen vorzubeugen, sind auch die Menschen in den umliegenden Häusern. Eine wachsame Nachbarschaft hält viele Kriminelle fern.

(jw/L'essentiel)

Die Polizei bietet einen Präventionsdienst an

Wenn Sie verreisen, können Sie die Polizei über das E-Kommissariat informieren. «Unsere Beamten können dann Ihr Haus in ihre gelegentlichen Präventionspatrouillen im Rahmen der allgemeinen Überwachung bei Tag oder Nacht einbeziehen, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist». 2019 hatten sich fast 2800 Einwohner für den Dienst eingetragen.

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