Projekt Esch 2022 – «Ein Flugzeug ist ein besonderes Medium»

Publiziert

Projekt Esch 2022«Ein Flugzeug ist ein besonderes Medium»

LUXEMBURG – Ab Samstag fliegt Luxair ihre Ziele mit einem neuen, farbenfrohen Flugzeug an, das von der Künstlerin Lynn Cosyn im Rahmen des Projekts Esch2022 entworfen wurde.

1 / 9
Auch der Innenraum der sonderlackierten Boeing 737 wurde angepasst.

Auch der Innenraum der sonderlackierten Boeing 737 wurde angepasst.

Copyrighteditpress/alainrischard
Am auffälligsten ist die neue Lackierung aber zweifellos von außen.

Am auffälligsten ist die neue Lackierung aber zweifellos von außen.

Copyrighteditpress/alainrischard
Copyrighteditpress/alainrischard

Ab dem 26. Februar 2022 ist Esch/Alzette die europäische Kulturhauptstadt. Auf einer Luxair-Boeing 737 soll das Projekt mit einer Sonderlackierung nun in die ganze Welt getragen werden. Am Freitag war die Esch2022-Generaldirektorin Nancy Braun am Flughafen Findel, um die Partnerschaft und zweifellos schon jetzt eines der wichtigsten Projekte vorzustellen.

Am Freitag stand die Maschine noch in einem Hangar nur wenige Schritte vom Rollfeld entfernt, aber ab Samstagmittag wird sie für Luxair im Liniendienst unterwegs sein. Erstes Ziel: Teneriffa. Das ganze Flugzeug ist mit Figuren bemalt, die der Fantasie der luxemburgischen Künstlerin Lynn Cosyn entsprungen sind. Lächeln, Farben, Pflanzen und auch ikonische Gebäude aus Esch zieren das Flugzeug. «Es war eine Selbstverständlichkeit, Luxair ist ein Akteur, der für das Land wirbt», erklärt Gilles Feith, CEO von Luxair. «Ein Flugzeug ist ein besonderes Medium», unterstützt Vincenzo Manzella, Marketingdirektor der Fluggesellschaft.

Die Partnerschaft ist also in Bezug auf das Image eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, Esch2022, Lynn Cosyn und Luxair. Die 35-jährige Künstlerin fühlte sich besonders gerührt und geehrt: «Wer hätte das gedacht, als ich 1993 zum ersten Mal in meinem Leben in ein Flugzeug stieg». Ab morgen wird ihr Name 18 Monate lang von einem Flughafen zum anderen weit über das Großherzogtum hinaus bekannt sein. Und es sind bereits Projekte in Planung, die die Zeichnungen, die die Fenster umgeben, auf Kleidungsstücke und andere Gegenstände übertragen. «Dieses Flugzeug ist nur der Anfang», so Gilles Feith mit einem Augenzwinkern.

(nc/L'essentiel)

Deine Meinung