DFB-Pokal – Ein Spiel mit einem besonderen Reiz

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DFB-PokalEin Spiel mit einem besonderen Reiz

LUXEMBURG – Borussia Dortmund trifft im DFB-Pokal am Montag auf Eintracht Trier. Der Luxemburger Fanclub «BVB.lu» kann den Anpfiff kaum erwarten.

Der Bus des Luxemburger Fanclubs «BVB.lu» parkt direkt neben dem Bus der Dortmunder Mannschaft.

Der Bus des Luxemburger Fanclubs «BVB.lu» parkt direkt neben dem Bus der Dortmunder Mannschaft.

Unter den Fans von Borussia Dortmund steigt die Spannung. Nach der 0:2-Niederlage des deutschen Vizemeisters im Supercup gegen den FC Bayern, steht am Montag das nächste Pflichtspiel für die Fußballer von Trainer Thomas Tuchel auf dem Programm: Die erste Runde im DFB-Pokal steht an, der Gegner heißt Eintracht Trier.

Nicht nur die BVB-Anhänger in Deutschland fiebern dem Duell entgegen. Auch im Großherzogtum ist die Vorfreude groß, schließlich kommen die Dortmunder in die direkte Nachbarschaft. Wenn das Spiel um 20.45 Uhr im Trierer Moselstadion angepfiffen wird, werden sich auch viele Luxemburger unter den Zuschauern befinden. Vom offiziellen BVB-Fanclub Luxemburg «BVB.lu» werden sich 17 Mitglieder das Spiel ansehen. «Wir sind froh, dass wir so viele Karten ergattern konnten. Das Stadion fasst nur 10.000 Menschen und war binnen weniger Stunden ausverkauft. Wir freuen uns trotzdem sehr darauf. Ein Spiel in der Nähe Luxemburgs hat immer einen besonderen Reiz», sagt Luc Scholtes.

«London war das Highlight»

Er ist der Vorsitzende des Fanclubs, der 313 Mitglieder zählt und 2006 ins Leben gerufen wurde. Vom Kleinkind bis zum rüstigen Rentner sind alle Altersklassen bei «BVB.lu» vertreten. Gemeinsam versuchen sie so oft wie möglich live im Stadion dabei zu sein. In der verganenen Saison hat der Verein insgesamt 19 Busfahrten organisiert, im Schnitt waren 30 bis 40 Mitglieder dabei. Zeit sich die Clubs der BGL-Ligue anzusehen bleibt da nicht. Beim Pokalfinale in Berlin waren die Luxemburger bereits sechs Mal dabei. «Das absolute Highlight war aber sicherlich das Champions-League-Finale im Londoner Wembley-Stadion», schwärmt Scholtes. Er erklärt seine Faszination: «Beim BVB stimmt einfach alles. Die Stimmung, das ganze Umfeld, die Art, wie die Mannschaft Fußball spielt. Wir haben auch schon viele Freunschaften mit anderen Fangruppen geschlossen.»

In diesem Jahr wollen er und sein Verein am Liebsten wieder zum Endspiel ins Berliner Olympiastadion. «Ich glaube nicht, dass Trier eine große Hürde wird. Trotz des großen Umbruchs in der Mannschaft, wird Dortmund wieder ins Finale einziehen», glaubt Scholtes. In der Meisterschaft werde es für den BVB schwieriger: «Das machen leider die Bayern wieder.»

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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