Luxemburg: Einbrecher-Hochsaison – So schützt Du dich während der dunklen Jahreszeit

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LuxemburgEinbrecher-Hochsaison – So schützt Du dich während der dunklen Jahreszeit

LUXEMBURG – Im Herbst und Winter werden üblicherweise mehr Einbrüche verzeichnet. Die großherzogliche Polizei hat ihre jährliche Präventionskampagne gestartet.

1549 Einbrüche hat die Police Grand-Ducale im vergangenen Jahr in Luxemburg verzeichnet, davon 1147 in bewohnte Häuser. Jeden kann es treffen, besonders im Herbst und Winter, da die Einbrecher die Dunkelheit für ihre Machenschaften nutzen. Die Polizei verstärkt daher ihre Präsenz während der Wintermonate 2022/2023, außerdem soll es gezielte Streifen im Kampf gegen Einbrüche geben.

Wenn es zu Einbrüchen kommt, werden die Verdächtigen durch Befragungen in der Nachbarschaft, kriminaltechnische Spurensuche sowie kriminalpolizeiliche Untersuchungen ermittelt, erklärt die Polizei und gibt Tipps wie man sich bei potenzieller Gefahr richtig zu verhalten hat:

Einbrecher nicht direkt ansprechen

Im Allgemeinen gehen die Langfinger schnell vor. Sie benötigen nur fünf bis zehn Minuten für einen Einbruch, der ebenso tagsüber, wie nachts stattfinden kann. Ein Einbrecher, so die Polizei, «möchte keine Konfrontation mit dem Hausbewohner» und versuche, zu flüchten, wenn er überrascht werde.

Die Polizei warnt davor, einen Einbrecher direkt anzusprechen, wenn man ihn entdeckt. «Verständigen Sie lieber sofort die Polizei unter der Notrufnummer 113, und signalisieren Sie dem Einbrecher, dass er entdeckt wurde, zum Beispiel, in dem Sie Lärm machen, schreien oder das Licht einschalten».

Fenster schließen

Um sich vor möglichen Einbrüchen zu schützen, rät die Polizei zu einer Reihe von Vorsichtsmaßnahmen. Selbst, wenn man nur kurz das Haus verlässt, soll man alle Türen und Fenster schließen. Selbst ein halbgeöffnetes Kippfenster ist ein leichtes Ziel. Bei Fenstern mit Schloss sollte man den Schlüssel nicht im Schloss lassen.

Außerdem wird empfohlen, während der kürzeren Tage die Lichter in der Wohnung brennen zu lassen, sowie Autos abzuschließen, die nachts im Freien stehen. Wertsachen sollten nicht im Auto bleiben. Verreist man über mehrere Tage, empfiehlt es sich, kurz mit der Nachbarschaft zu sprechen, damit die die Polizei alarmiert, falls sie etwas Verdächtiges beobachtet. Bei verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des eigenen Wohnorts könne es sich möglicherweise um einen Einbrecher handeln, der sich umsieht. Auch in diesem Falle sollte man nicht zögern und die 113 wählen.

Polizeistreifen während des Urlaubs

(jw)

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