Automarkt – Eine Anlaufstelle für Luxusautos in Wickringen
Publiziert

AutomarktEine Anlaufstelle für Luxusautos in Wickringen

WICKRINGEN – Die belgische Ginion-Gruppe, die Ferrari, Rolls Royce und McLaren verkauft, will im Süden Luxemburgs ein neues Geschäft eröffnen.

Die Ginion Gruppe von Stéphane Sertang will in Wickringen ihr Lager aufziehen.

Die Ginion Gruppe von Stéphane Sertang will in Wickringen ihr Lager aufziehen.

Die belgische Gruppe Ginion ist seit 2012 in Luxemburg präsent – mit dem Ferrari-Geschäft Francorchamps Motors in Windhof. Dort verkaufen die Belgier auch die britischen Marken Rolls Royce und McLaren. Ihr Ziel: Die Verkaufszahlen bei den Luxus- und Sportwagen in Luxemburg zu verdoppeln. Laut der belgischen Zeitung L’Écho soll in Wickringen im Süden Luxemburgs mit der Hilfe eines luxemburgischen Partners ein 3000 Quadratmeter großes Gebäude errichtet werden.

«Von Luxemburg können wir auch an die Franzosen in Metz oder Nancy bis hin zu Lille verkaufen, und auch an Deutsche und – natürlich – auch an Luxemburger», erklärt Stéphane Sertang, Chef der Ginion Gruppe, die aus Overijse kommt, einer Vorstadt von Brüssel.

180 Millionen Euro Umsatz

Im vergangenen Jahr verkaufte Ginion sieben McLaren, neun Rolls Royce und 43 Ferrari in Luxemburg. «Insgesamt hat Ginion 2016 4500 Autos verkauft und den Umsatz bei 180 Millionen Euro konsolidiert», erklärt Stéphane Sertang, der bereits in einem Pop-Up-Laden in der Avenue de la Porte-Neuve Nummer 29 in Luxemburg-Stadt hat, in dem er McLaren und Rolls Royce verkauft.

Während Ginion den Großteil seines Geschäfts mit BMW, Mini oder sogar Volvo in Belgien macht, machen die Luxusfahrzeuge 20 Prozent des Umsatzes aus. «Ein Rolls Royce repräsentiert fünf BMW beim Umsatz, aber natürlich auch weniger Marge», erklärt Stéphane Sertrang.

Die Ginion-Gruppe diskutiert deshalb mit einem Luxemburger Partner, um sein Projekt zu verwirklichen. Laut L’Écho steht die Form des Investments noch nicht fest. Die Idee ist es, auf jeden Fall einen echten Anziehungspunkt für Luxus- und Sportautos in Wickringen zu schaffen, wo auch das Ferrari-Geschäft aus Windhof ziehen würde. «Wir brauchen Platz, um unser Geschäft zu erweitern. Man kann seinen Lebensunterhalt mit dem Geschäft mit Luxusautos verdienen wenn man es Geschäft korrekt betreibt. Denn man muss nach Gebrauchtwagen handeln und in die Werkstatt managen – zusätzlich zu den Neuwagen», erklärt der Chef.

(Denis Berche/L'essentiel)

Deine Meinung