Das neue Parlament – Eine Frau mehr, dafür weniger Rentner

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Das neue ParlamentEine Frau mehr, dafür weniger Rentner

LUXEMBURG - Bei näherer Betrachtung hat sich im Parlament einiges verändert. Die Parität ist immer nicht gegeben, trotz einer zusätzlichen Abgeordneten.

Das Parlament hat sich ein wenig verjüngt und ist ein ganz kleines wenig weiblicher geworden. Trotz der Sitzverschiebungen zwischen CSV und Déi Gréng zu Gunsten der LSAP, Déi Lenk und der DP hat sich wenig bei der Geschlechteraufteilung oder dem Altersdurchschnitt geändert. Die neue Abgeordnetenkammer zählt 14 weibliche Abgeordnete, also eine mehr als zuvor. Die jüngeren Volksvertreter sind immer noch in der Unterzahl: nur drei von 60 sind unter 40 Jahre alt, dafür ist die Altersgruppe zwischen 40 und 59 Jahren um 10 Mitglieder (48 Mitglieder insgesamt) angewachsen und bildet nun 80 Prozent des Parlaments.

Was den beruflichen Hintergrund betrifft, so sind Lehrer und Juristen die Berufssparten, die im Parlament am stärksten vertreten sind. Es gibt zwei Lehrer weniger und drei Juristen mehr als zuvor. Alle andere Bereiche sind stabil geblieben. Fünf Abgeordnete haben einen journalistischen Hintergrund, unter den Anderen sind Beamte, Unternehmer, Landwirte und Beschäftigte aus der Privatwirtschaft.

(L'essentiel Online/JV)

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