USA: «Eine Heldin» – Zwölfjährige ist ihrem mutmaßlichen Entführer entkommen

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USA«Eine Heldin» – Zwölfjährige ist ihrem mutmaßlichen Entführer entkommen

Das Kind sei aus einem Haus geflohen, in dem die Polizei später zwei verwesende Leichen entdeckt habe, teilten die Behörden am Dienstag mit.

Der mutmassliche Entführer wurde später in der Stadt Auburn festgenommen.

Der mutmaßliche Entführer wurde später in der Stadt Auburn festgenommen.

Screenshot WSFA-TV

Ein zwölfjähriges Mädchen ist im US-Staat Alabama einem mutmaßlichen Entführer entkommen. Das Kind sei aus einem Haus geflohen, in dem die Polizei später zwei verwesende Leichen entdeckt habe, teilten die Behörden am Dienstag mit. Ein 37-Jähriger sei unter Entführungsverdacht festgenommen worden. Es sei wahrscheinlich, dass mehrere Mordanklagen hinzukommen würden, erklärte Bezirksstaatsanwalt Jeremy Duerr.

Die Zwölfjährige sei am Montagmorgen eine Straße entlanggelaufen und schließlich von einem Autofahrer gesichtet worden, der angehalten, sie mitgenommen und dann die Polizei alarmiert habe, hieß es. Aus Gerichtsakten ging hervor, dass das Mädchen betäubt und gefesselt worden sei, jedoch habe fliehen können, meldete der Sender WSFA-TV.

Mutmaßlicher Entführer in der Stadt Auburn festgenommen

In der Folge nahm die Polizei Ermittlungen auf, die sie zu einem Haus in einem ländlichen Gebiet Alabamas führte, in dem der Verdächtige gelebt haben und das Mädchen gefangen gehalten worden sein soll, wie der Sheriff des Bezirks Tallapoosa County, Jimmy Abbett, mitteilte. Dort stießen die Beamten auch auf die zwei Leichen. Im Haus hätten auch andere Personen gelebt, doch sei bei Ankunft der Polizei niemand da gewesen. Der mutmaßliche Entführer sei später in der Stadt Auburn festgesetzt worden.

Einzelheiten zu dem Mädchen oder dessen Verbindung zum Verdächtigen nannten die Behörden nicht. Die Zwölfjährige sei zuvor nicht als vermisst gemeldet worden, sagte der Sheriff nur. Er nannte sie eine Heldin. Das Mädchen sei medizinisch versorgt worden. «Sie ist jetzt sicher, und wir wollen, dass es so bleibt.»

(L'essentiel/DPA/sys)

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