Biffy Clyro in der Rockhal: «Eine Liebesgeschichte mit Luxemburg»

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Biffy Clyro in der Rockhal«Eine Liebesgeschichte mit Luxemburg»

BELVAL – Die schottische Band Biffy Clyro kommt am Sonntag zurück in die Rockhal. L'essentiel hat mit dem Bassisten James gesprochen.

von
Cedric Botzung

Seit einem Jahr stehen Sie wieder auf der Bühne, was ist das für ein Gefühl?

Es ist einfach magisch, es zeigt uns, wie sehr wir die Bühne vermisst haben. Das ist unser Job seit wir 15 oder 16 Jahre alt waren, es ist alles was wir haben, uns das wegzunehmen war sehr hart. Es ist fantastisch, dass wir wieder die Reaktionen vom Publikum spüren dürfen.

Wie verlief ihre US-Tour im vergangenen Frühjahr?

Die Tour ging etwa vier bis fünf Wochen, es war eine echt große Tournee. Aber es war toll, wir waren an Orten an denen wir seit fünf Jahren nicht mehr waren. Wieder dort zu sein, war aufregend. Das Leben auf Tournee ist nicht einfach, die Strecken zwischen den Terminen können echt lang sein. Wenn man so viele Jahre von zu Hause weg ist, fühlt man sich älter.

Haben Sie eine bestimmte Routine auf Tour?

Die Routine entwickelt sich, wenn du viel unterwegs bist und Erfahrungen sammelst. Auf der US-Tour war alles rund um den Soundcheck und die Mahlzeiten organisiert. Das kann man auf Festivals nicht machen.

Ihre Rückkehr nach Luxemburg wird mit Begeisterung erwartet.

Wir sind sehr gespannt! Das Publikum hier ist bunt gemischt, und bei den Terminen nehmen die Leute teilweise viele Kilometer auf sich, um uns zu sehen. Mit Luxemburg verbindet uns einfach eine alte Liebesgeschichte.

Was erwartet uns diesmal?

Wir werden zwar älter, haben jedoch unsere Energie behalten.

Sie haben kurz hintereinander zwei Alben veröffentlicht. Wann wurden sie geschrieben?

Das erste Album, «A Celebration of Endings», das 2020 erschien, wurde vor der Pandemie produziert. Dann kam die Pandemie und alles änderte sich, da wir nicht mehr auftreten dürften. Die Idee war, wieder nach vorne zu schauen und unsere Energie in andere Dinge zu investieren, wie beispielsweise die Komposition und Produktion. Dennoch war die Zeit nicht gerade förderlich für die Kreativität.

Wie haben Sie persönlich diese Zeit erlebt?

Es war wirklich hart. Was mich angeht, ich habe mein Leben lang immer nur Musik gemacht und musste bis dahin noch nie damit aufhören.

  • Biffy Clyro. Sonntag, 20 Uhr, in der Rockhal, in Esch-Belval. Eintritt: 46 Euro.

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