Verkehr in Luxemburg – Eine neue Buslinie für die Hauptstadt

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Verkehr in LuxemburgEine neue Buslinie für die Hauptstadt

STADT LUXEMBURG - Ab dem 14. März tritt der neue Busfahrplan in der Haupstadt in Kraft. Dabei wurde eine komplett neue Buslinie geschaffen.

Der große Umbruch liegt schon neun Monate zurück. Aufgrund der Großbaustelle um das Royal-Hamilius-Projekt und dem Wegfall des zentralen Busbahnhofs wurde der Busfahrplan in der Hauptstadt im Juni 2015 neu aufgestellt. Doch so ganz rund lief es immer noch nicht, es gab viele Beschwerden. Daher tritt ab dem 14. März ein neuer Fahrplan in Kraft, mit dem es zu einigen Änderungen kommt. Am Mittwoch wurde dieser vorgestellt.

Die größte Neuheit ist eine komplett neue Verbindung: Die Linie 7. Diese wird zwischen Pulvermuhl - Verlorenkost - Bonneweg - Hauptbahnhof - Hamilius - Kirchberg Nord - Rehazenter verlaufen. Von Montag bis Samstag wird diese Strecke alle 30 Minuten zwischen 5.30 Uhr und 21 Uhr befahren. «Damit können wir drei großen Wünschen nachkommen. Ein guter Zugang zwischen Krankenhaus und Rehazenter, einer Verbindung zwischen dem Zentrum von Bonneweg und dem Hauptbahnhof sowie eine bessere Anbindung für die Arbeiter in Kirchberg», sagt Lex Bentner, Chef der Transportabteilung der Hauptstadt.

Alter Plan wurde verspottet

Eine andere Neuerung ist bei der Linie 8 zu verzeichnen. Diese verläuft in Belair und stellt eine direkte Verbindung zu Kirchberg und Strassen her. Ebenso werden die Linien 9 (Clausen und Neudorf) sowie 15 (Avenue Guillaume Richtung Hollerich) angepasst.

Wesentliche Änderungen gibt es auch rund um die Cloche d’Or mit den Linien 21 und 24. Beide Linien gehen durch die Rues Jean Piret, Robert Stumper, Emile Bian und Ruppert (21) sowie Plantin (24). Die Haltestellen Bian, Stumper und Gerhard Mercator werden ersetzt durch Jean Piret, Emile Bian (Kreuzung bei der Rue Stumper) und Leonardo da Vinci (beim PwC-Gebäude). Der weitere Verlauf der 24 soll nun den Bereich P&R Luxemburg-Süd abdecken.

Der Busfahrplan wurde im vergangenen Jahr stark kritisiert und von US-Medien als «Das luxemburgische Spaghetti-Monster» verspottet. Daher wurde der Pariser Architekt Jug Cerović mit der Überarbeitung beauftragt. Er sorgte für etwas mehr Übersicht. Doch zufrieden waren viele Nutzer dennoch nicht.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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