«LE TOUT NOUVEAU TESTAMENT» – Eine ziemlich volle Dröhnung Belgien

Publiziert

«LE TOUT NOUVEAU TESTAMENT»Eine ziemlich volle Dröhnung Belgien

LUXEMBURG – Die belgische Komödie «Le Tout Nouveau Testament» kommt in die Kinos. Zur Premiere plauderte Regisseur Jaco Van Dormael aus dem Nähkästchen.

Ziemlich belgisch, fand die Nationale Auswahlkommission, die den Film «Le Tout Nouveau Testament» am Dienstag als Anwärter für den Oscar als besten ausländischer Film ausgewählt hat. Es ist bereits das dritte Mal, dass Regisseur Jaco Van Dormael ausgewählt wird – nach «Toto der Held», 1991, und «The Eighth Day», 1996.

Der Film wurde anlässlich seines Kinostarts in Luxemburg im Utopolis vorgestellt. Der Regisseur kam in Begleitung des luxemburgischen Schauspielers Marco Lorenzini und von dem jungen Roman Gelin. Jaco Van Dormael Linie definiert das «besonders Belgische» durch die Kunst des Lachens über sich selbst und der Vielfalt Brüssels als «Stadt der Treffen».

Poelvoorde fehlte

«In Belgien gibt es keine Filmindustrie, daher einige Freiheit», sagte der Regisseur. Benoît Poelvoorde, der in dem Film Gott spielt, war am Dienstag abwesend, weil er seinen 51. Geburtstag feierte. Van Dormael lobte seinen abwesenden Star als einen «begabten Schauspieler, der den Bösen sehr gut spielt.» Bei der Gretchenfrage machte der Regisseur klar, dass sein Film «nicht den Glauben, sondern den Schwachsinn angreift.»

In Frankreich schnappte sich der Film den Spitzenplatz an der Abendkasse in der ersten Woche, seit dem 2. September haben mehr als 600.000 Zuschauer den Film gesehen. Nun läuft der Film in Luxemburg an.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

Deine Meinung