G20-Gipfel – Einige Hamburger bleiben trotz Krawallen cool
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G20-GipfelEinige Hamburger bleiben trotz Krawallen cool

Während des G20-Gipfels versinken die Straßen von Hamburg im Chaos. Manche Anwohner lassen sich davon aber nicht beeindrucken.

Den Ausschreitungen mit Humor begegnen: Dieser Hamburger will nur einkaufen gehen.

Den Ausschreitungen mit Humor begegnen: Dieser Hamburger will nur einkaufen gehen.

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Eine Stadt im Ausnahmezustand: In Hamburgs Straßen liefern sich Demonstranten und Polizisten rund um den G-20-Gipfel teilweise heftige Scharmützel. Anwohner dürften das Chaos in erster Linie als lästig empfinden. Trotzdem beweisen einige von ihnen Coolness und Sinn für Humor.

In den sozialen Medien kursierte das Video eines Pizza-Kuriers, der mit seinem Roller unbekümmert die teilweise vermummten Demonstranten umkurvt. «Krawalle hin oder her», mag er sich gedacht haben, «mein Kunde hat Hunger und wartet auf seine Pizza Funghi.»

Auch ein anderer Hamburger ließ sich durch die Krawalle nicht stören und ging in den Supermarkt einkaufen. Er lief zwischen Demonstranten und Polizisten hindurch und hielt dabei ein Schild hoch mit der Aufschrift: «Ich bin Anwohner und gehe nur kurz zu Edeka. Danke.»

Wie sich später herausstellte, handelte es sich beim Edeka-Einkäufer um den Comedian Andre Kramer. Für diese wirkmächtige Werbung konnte sich die Supermarktkette nur bedanken. Dies tat sie auch, mit einer ebenso coolen wie werbewirksamen Reaktion.

Außerdem tauchte ein Bild eines Anwohners im Tarnanzug auf – der passende Look, um auf der Flucht vor der Polizei oder gewaltbereiten Demonstranten einfach im Gehölz zu verschwinden.

(L'essentiel/chi)

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