Lux-Airport – Einigung über Tarifvertrag nach drei Jahren

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Lux-AirportEinigung über Tarifvertrag nach drei Jahren

LUXEMBURG - Die Gewerkschaften OGBL und LCGB haben sich nach zähen Verhandlungen mit dem Management des Findel über einen neuen Kollektivvertrag geeinigt.

Aloyse Kapweiler von der LCGB (links) und Hubert Hollerich von der OGBL (rechts) unterzeichnen den Vertrag mit Johan Vanneste (Zweiter von links), CEO von Lux-Airport, Tom Weisgerber (Mitte),  der Verwaltungsratsvorsitzende von Lux-Airport sowie Damien Seil, Präsident der Gewerkschaft.

Aloyse Kapweiler von der LCGB (links) und Hubert Hollerich von der OGBL (rechts) unterzeichnen den Vertrag mit Johan Vanneste (Zweiter von links), CEO von Lux-Airport, Tom Weisgerber (Mitte), der Verwaltungsratsvorsitzende von Lux-Airport sowie Damien Seil, Präsident der Gewerkschaft.

Die Angestellten des Flughafens Findel können endlich aufatmen. Das jahrelange Ringen um einen neuen Kollektivvertrag ist endlich beendet. Am Mittwoch einigte sich das Management mit den Gewerkschaften OGBL und LCGB. Der neue Kollektivvertrag tritt ab dem 1. Januar 2016 in Kraft und wurde auf drei Jahre festgelegt. Unter anderem hat sich Lux-Airport verpflichtet, 20 neue Sicherheitsleute einzustellen, um das bisherige Personal zu entlasten.

Die Mitarbeiter bekommen für den Übergangszeitraum von 2013 bis 2016 eine Bonuszahlung von 800 Euro. Von 2016 bis 2018 gibt es jährlich eine Lohnerhöhung von 0,5 Prozent. Zudem werden die Einstiegsgehälter neu festgesetzt und die Bezahlung von ungelerntem Personal erhöht. Des Weiteren steigt der Wert der Essensmarken und es gibt künftig bei den Arbeitsplänen eine größere Flexibilität.

Der Flughafen gehört zu 100 Prozent dem Staat. Lux-Airport hat 220 Mitarbeiter.

(jv/L'essentiel)

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