In Luxemburg – Einschreibefristen nicht in allen Fächern gleich

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In LuxemburgEinschreibefristen nicht in allen Fächern gleich

ESCH-BELVAL – Zurzeit gehen bei der Universität Luxemburg die Bewerbungen ein und viele Studenten immatrikulieren sich. Für sie gibt es einiges zu beachten.

Die ersten beiden Semester an der Uni Luxemburg kosten die Studenten insgesamt 800 Euro.

Die ersten beiden Semester an der Uni Luxemburg kosten die Studenten insgesamt 800 Euro.

Editpress/Faussems

Vor jedem Studienbeginn stehen Bewerbung und Einschreibung. Auch an der Universität in Luxemburg laufen die jeweiligen Verfahren momentan auf Hochtouren. Und wie in jedem neuen Jahr verzeichnen Fachrichtungen, die in den Semestern zuvor noch oft ausgewählt wurden, plötzlich weniger neue Studenten.

In manchen Fächern endet die Anmeldefrist bereits Ende Juli, in anderen erst im September. Für die Bachelorstudiengänge in der Rechts- und Wirtschaftswissenschaft sind Einschreibungen schon nicht mehr möglich. Die ersten Unterlagen müssen die Bewerber an der Uni im Großherzogtum online einreichen, danach geht eine Mappe an das Studierendensekretariat.

Medizin bildet die Ausnahme

Die Studiengebühren belaufen sich auf 400 Euro pro Semester im ersten Jahr und auf 200 Euro pro Halbjahr in der Zeit danach. Weil in der Medizin in Luxemburg nur die Grundlagen angeboten werden, kosten das erste und zweite Semester in diesem Fach nur 200 Euro. In der Regel kosten auch die Master-Studiengänge 200 Euro pro Halbjahr. Allerdings gibt es ein paar Ausnahmen – beispielsweise, wenn die Lehre der Fachrichtung in Partnerschaft mit anderen Einrichtungen vonstatten geht.

Im September des vergangenen Jahres waren 6178 Studenten in Luxemburg eingeschrieben. Ob es ab dem kommenden Semester mehr sein werden, sei im Vorfeld schwierig zu sagen. «Es kommt immer darauf an, ob die Kandidaten die Kriterien erfüllen. Tun sie das nicht, werden weniger an der Uni angenommen. Einige Fächer sind durch den Numerus clausus beschränkt, andere nicht. Über die Beliebtheit der Fächer sagt das also wenig aus», erklärt ein Sprecher der Luxemburger Hochschule.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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