Nach Abschied – Elf Jahre beim Klub, Trainer Ancelotti kennt ihn nicht

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Nach AbschiedElf Jahre beim Klub, Trainer Ancelotti kennt ihn nicht

Everton-Trainer Carlo Ancelotti interessieren bei seinem Verein nicht alle Spieler gleich stark. Ein vergessener Profi nimmt's mit Humor.

Everton-Trainer Carlo Ancelotti

Everton-Trainer Carlo Ancelotti

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Zugegeben: Weltberühmt ist Luke Garbutt nicht, selbst wenn er bei einem eher bekannten Fußballklub unter Vertrag steht, dem FC Everton. Elf Jahre schon spielt er beim Verein aus Liverpool – meistens allerdings für die U-23-Auswahl. Immerhin zwölf Einsätze hat er jedoch auch für die erste Mannschaft bestritten, ein paar Mal in der Premier League, auch in der Europa League. In jenem Spiel, es endete 3:1 für Everton, gelang ihm ein Assist.

Nun verlässt er den Klub, am Dienstag lief sein letzter Vertrag aus. «Everton ist ein riesiger Teil meines Lebens, und es macht mich stolz, ihn repräsentiert zu haben», schrieb der 27-Jährige zum Abschied. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie den Linksverteidiger bei der U-23 tatsächlich vermissen werden. Dass ihm allerdings auch Carlo Ancelotti als Cheftrainer eine Träne nachweinen wird, scheint dagegen eher unwahrscheinlich.

Als er in einer Video-Konferenz zum Abgang des langjährigen Spielers gefragt wird, fragt der italienische Erfolgstrainer nach kurzem Zögern: «Wer?» Und entschuldigt sich, nachdem er sich kurz aber erfolglos mit einem Mitarbeiter über den Namen Luke Garbutt austauschte: «Ich bin von dieser Frage überrascht. Ich weiß nicht.» Zu Ancelotts Verteidigung: Er ist erst seit gut einem halben Jahr Everton-Coach, Garbutt stand letztmals im Februar 2018 bei einem Spiel der ersten Mannschaft im Kader. Zuletzt war er an den Drittligisten Ipswich Town ausgeliehen.

Entsprechend nahm Garbutt die Sache mit Humor. Das Video kommentierte er auf Twitter mit brüllend lachenden Smileys. «Andere fänden das vielleicht respektlos, aber ich sehe die lustige Seite daran.» Und: «Es ist nicht sein Fehler, es ist der des Klubs. Alles cool!»

(L'essentiel/sek)

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