Mail an Tesla-Mitarbeiter: Elon Musk droht Homeoffice-Arbeitenden mit der Kündigung

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Mail an Tesla-MitarbeiterElon Musk droht Homeoffice-Arbeitenden mit der Kündigung

Elon Musk zeigt kein Verständnis für seine Beschäftigten, die von zuhause aus arbeiten wollen. Trotz steigender Corona-Zahlen in Kalifornien verdonnert er sie zur Büro-Präsenz. 

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In einem internen Mail vom Dienstagabend hat Elon Musk alle Tesla-Mitarbeitenden zurück ins Büro befohlen. 

In einem internen Mail vom Dienstagabend hat Elon Musk alle Tesla-Mitarbeitenden zurück ins Büro befohlen. 

AFP
Dabei stellt er eine klare Forderung: «Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen», heißt es im Mail.

Dabei stellt er eine klare Forderung: «Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen», heißt es im Mail.

REUTERS
Mit dem Homeoffice-Verbot steht Musk im Silicon Valley alleine da. Zuletzt waren in Kalifornien die Corona-Fallzahlen wieder gestiegen. 

Mit dem Homeoffice-Verbot steht Musk im Silicon Valley alleine da. Zuletzt waren in Kalifornien die Corona-Fallzahlen wieder gestiegen. 

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Alle Beschäftigten bei Tesla müssen per sofort ins Büro zurückkehren. Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, hat Elon Musk dies in einer internen Mail angeordnet. «Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen», heißt es in der Mail, die am Dienstagabend verschickt wurde. Weiter heißt es: «Wenn Sie nicht erscheinen, gehen wir davon aus, dass Sie gekündigt haben.»

Je höher die Position der Angestellten ist, desto sichtbarer solle deren Präsenz sein. «Deshalb habe ich so oft in der Fabrik gelebt – damit die Mitarbeitenden mich bei der Arbeit sehen konnten. Wenn ich das nicht getan hätte, wäre Tesla schon längst bankrott», schreibt Musk weiter.

Mit dem Homeoffice-Verbot stehen Musk und Tesla innerhalb des Silicon Valleys alleine da. Zuletzt waren die Corona-Zahlen in Kalifornien zudem wieder stark angestiegen. So gab es am Dienstag allein 45’000 neue Fälle in dem Bundesstaat an der Westküste. Der Tesla-Chef findet jedoch: «Natürlich gibt es Unternehmen, die das nicht brauchen, aber wann haben sie das letzte Mal ein tolles neues Produkt ausgeliefert? Das ist schon eine Weile her.»

Die Mitarbeitenden jedoch sind nicht glücklich über die Anordnung aus der Chefetage: «Wenn es einen Massenexodus gibt, wie würde Tesla dann Projekte fertigstellen? Ich glaube nicht, dass sich die Investoren darüber freuen würden», schrieb ein Tesla-Mitarbeiter, der anonym bleiben will. Vorerst bleibt ihnen jedoch keine Wahl, als ins Büro zurückzukehren.  

(L´essentiel/Dominik Fischer)

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