Bildungspolitik – Eltern reden in der Schule künftig mehr mit

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BildungspolitikEltern reden in der Schule künftig mehr mit

LUXEMBURG - Am heutigen Mittwoch standen im Parlament zwei Gesetzesprojekte auf der Tagesordnung. Die Eltern der Luxemburger Schüler erhalten künftig eine neue Vertretung.

Die Eltern Luxemburger Schüler sollen in Zukunft mehr in die Ausbildung ihrer Kinder einbezogen werden.

Die Eltern Luxemburger Schüler sollen in Zukunft mehr in die Ausbildung ihrer Kinder einbezogen werden.

AFP/Martin Bureau

Im Bildungsbereich soll es künftig einen einzigen «Mediator für Schulverbleib, Inklusion und Integration» geben. Diese Entscheidung wurde am heutigen Mittwoch im parlamentarischen Ausschuss getroffen. Dies ist eine der Änderungen, die von den Abgeordneten vorgeschlagen wurde. Im Gesetzentwurf waren ursprünglich drei Schlichter vorgesehen.

Der Schlichter wird in den drei Kompetenzbereichen auf Unterstützung durch Fachleute zurückgreifen können. Die Gesetzesänderung entspricht der Forderung des Staatsrats, laut dessen drei Vermittler zu viel seien.

Eltern werden wichtige Akteure

Durch das veränderte Gesetz soll verhindern werden, dass Jugendliche die Schule abbrechen. Außerdem sollen Schüler mit spezifischen Bedürfnissen unterstützt und ausländische Schüler besser integriert werden.

Außerdem fingen die Abgeordneten am Mittwoch an, ein weiteres Gesetzesprojekt unter die Lupe zu nehmen. Dieses zielt darauf ab, Eltern mehr in die Bildung ihrer Kinder mit einzubeziehen. Wie Bildungsminister Claude Meisch erklärte, soll eine neue nationale Elternvertretung geschaffen werden.

Landesweit sollen zwölf Eltern in diesen Ausschuss gewählt werden und Stellungnahmen zu Reformen im Bildungswesen abgeben. Unter den zwölf Elternvertretern sollen vier für das Grundschulwesen, sechs für die Sekundarstufe und zwei für sonderpädagogische Einrichtungen zuständig sein.

(L'essentiel)

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