Kunst in Luxemburg – Emile Hengen präsentiert Escher im Großformat
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Kunst in LuxemburgEmile Hengen präsentiert Escher im Großformat

ESCH/ALZETTE – Der Fotograf Emile Hengen hat die Halle des Escher Bahnhofs mit Porträts von Einwohnern der Stadt veredelt.

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Bei der Ankunft am Bahnhof Esch werden die Fahrgäste der CFL nun von riesigen Porträts lächelnder Escher Bürger begrüßt.

Bei der Ankunft am Bahnhof Esch werden die Fahrgäste der CFL nun von riesigen Porträts lächelnder Escher Bürger begrüßt.

Gilles Kayser
Gilles Kayser
Gilles Kayser

Bei der Ankunft am Bahnhof Esch werden die Fahrgäste der CFL nun von riesigen Porträts lächelnder Escher Bürger begrüßt. «Und sie tragen keine Masken! Es tut gut, nochmal Gesichter zu sehen», findet Fotograf Emile Hengen, der Künstler hinter den zwanzig großformatigen Fotografien, die im Rahmen der 2021er-Ausgabe der Urban Art Esch in der Kufa entstanden sind.

Für den Fotografen war diese Arbeit ein Novum. «Normalerweise fotografiere ich Architektur», lächelt er. «Hier musste ich meine Ängste überwinden, um auf Menschen zuzugehen, die ich manchmal sah, aber noch nie mit ihnen gesprochen hatte. Ich habe Modelle aller Altersgruppen und Hintergründe ausgewählt.

Die Bevölkerung von Esch ist, wie die anderer Städte des Landes, sehr multikulturell, etwa 120 Nationalitäten sind vertreten.» Auch die Menschen vor der Kamera waren «sehr mutig», so Emile Hengen. Sie waren es nicht gewohnt, zu posieren, und ihre großformatigen Porträts werden drei Jahre lang im Bahnhof zu sehen sein.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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