«Return to Hogwarts» – Emma Watson wollte bei «Harry Potter» aussteigen
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«Return to Hogwarts»Emma Watson wollte bei «Harry Potter» aussteigen

Im großen Streaming-Special zum 20. Jubiläum von «Harry Potter und der Stein der Weisen» geben die Stars das eine oder andere Geheimnis preis. Wir fassen einige davon zusammen.

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Rupert Grint (33), Emma Watson (31) und Daniel Radcliffe (32) setzen sich für das neue Harry-Potter-Special «Return to Hogwarts» zusammen und schwelgen in Erinnerungen an ihre Zeit als Stars der Filmreihe.

Rupert Grint (33), Emma Watson (31) und Daniel Radcliffe (32) setzen sich für das neue Harry-Potter-Special «Return to Hogwarts» zusammen und schwelgen in Erinnerungen an ihre Zeit als Stars der Filmreihe.

imago images/Nick Wall/HBO
Produziert wurde das Special anlässlich des 20. Jubiläums des ersten Films «Harry Potter und der Stein der Weisen». So sahen die drei Kinderstars damals aus.

Produziert wurde das Special anlässlich des 20. Jubiläums des ersten Films «Harry Potter und der Stein der Weisen». So sahen die drei Kinderstars damals aus.

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Emma Watson thematisiert im Special unter anderem, dass sie während der Produktion für die Filme Hals über Kopf in ihren Co-Star Tom Felton verknallt war. «Es ist aber nie irgendwas Romantisches zwischen uns passiert», so Watson.

Emma Watson thematisiert im Special unter anderem, dass sie während der Produktion für die Filme Hals über Kopf in ihren Co-Star Tom Felton verknallt war. «Es ist aber nie irgendwas Romantisches zwischen uns passiert», so Watson.

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Seit Jahresbeginn kann das Reunion-Special zum 20. Jubiläum des ersten Harry-Potter-Films gestreamt werden. In «Harry Potter 20th Anniversary: Return to Hogwarts» treffen Daniel Radcliffe (32), Emma Watson (31), Rupert Grint (33) und weitere Stars der beliebten Filmreihe erneut aufeinander und lassen die Zeit am Filmset Revue passieren.

Dabei plaudern die Schauspielerinnen und Schauspieler eine ganze Reihe an Details aus ihrer Harry-Potter-Zeit aus. Wir fassen fünf davon zusammen.

Ewige Suche nach Harry

Chris Columbus (63), der Regisseur der ersten beiden Harry-Potter-Filme, schildert im Special anlässlich des Jubiläums, wie schwierig es war, die Titelrolle zu besetzen. «Wahnsinnig» sei die Suche nach dem perfekten Harry gewesen. Man habe einfach keinen Jungen gefunden, der für die Rolle gepasst hätte.

Entdeckt wurde Daniel Radcliffe schließlich von Columbus höchstpersönlich – im BBC-Film «David Copperfield». Es sei ihm sofort ein Licht aufgegangen, als er Radcliffe im TV gesehen habe. «Ich wusste: Das ist Harry Potter. Das ist das Kind, nach dem wir seit Monaten gesucht haben», so Columbus.

Echte Kerzen wurden aufgehängt

In der «großen Halle», wo die Figuren in Hogwarts gegessen haben, sind in den Harry-Potter-Filmen schwebende Kerzen zu sehen. Gefilmt wurde das für «Harry Potter und der Stein der Weisen» noch mit echten, brennenden Kerzen, die mit feinen Fäden aufgehängt wurden. «Irgendwann brannten die Fäden durch und die Kerzen fielen alle zu Boden», so Radcliffe im Special lachend. «Das war einer meiner Lieblingsmomente am Filmset.»

Rickman wusste über Snape Bescheid

Als die ersten Filme der Reihe in die Kinos kamen, war Autorin J.K. Rowling (56) immer noch damit beschäftigt, die Buchvorlagen für die letzten Teile zu schreiben. Dementsprechend wussten die Schauspielerinnen und Schauspieler nicht, welches Ende ihre Figuren erwartet. Darsteller Alan Rickman bestand laut Daniel Radcliffe jedoch darauf, dass ihm Rowling verrät, wie es mit seiner Figur Severus Snape weitergeht.

Der mittlerweile verstorbene Schauspieler habe die «Insider-Informationen» über Snape stets für sich behalten und nicht einmal die Regie eingeweiht. «Ich werde es dir später sagen», habe Rickman laut Radcliffe jeweils auf Fragen zu Snape geantwortet.

Watson dachte an Ausstieg

Als «Harry Potter und der Orden des Phönix» in Produktion ging, spielte Emma Watson mit dem Gedanken, auszusteigen. Der Druck und die Berühmtheit erreichten mit dem fünften Teil der Reihe ein Level, bei dem sie für die Schauspielerin zum Problem wurden. «Dieses ganze Berühmtsein war da endgültig auf einem Höhepunkt», so Watson im Special. «Ich denke, ich hatte Angst.»

Verknallt in Helena Bonham Carter

Im Special zeigt Helena Bonham Carter (55) einen Brief, den ihr Daniel Radcliffe einst geschrieben hat. Im Gruß an die Schauspielerin, die in der Harry-Potter-Reihe Bellatrix Lestrange verkörperte, heißt es: «Ich liebe dich wirklich und ich wünsche mir einfach, dass ich zehn Jahre früher geboren worden wäre.»

In seiner Liebeserklärung an die ältere Kollegin schrieb Radcliffe, dass er dann «vielleicht eine Chance» gehabt hätte. Im Special lachen beide herzlich über den Brief, den Radcliffe als Teenager geschrieben hat. «Den werde ich für immer aufbewahren», so Bonham Carter.

(L'essentiel/Angela Hess)

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