Rechtsstreit beendet – Endlich Bahn frei für die Saarautobahn

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Rechtsstreit beendetEndlich Bahn frei für die Saarautobahn

HELLINGEN - Nach mehr als zehn Jahren kann der letzte Abschnitt der Saarautobahn gebaut werden. Nach jahrelangen Tauziehen bekommt die Enteignungsprozedur grünes Licht.

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Lange Warteschlangen und ein gefährlicher Teilabschnitt der Saarautobahn A13: Der «Bypass Hellingen» sorgt täglich nicht nur bei Pendlern für Unmut. Dem seit über einem Jahrzehnt andauernden Provisorium haben jetzt Verfassungsrichter in Luxemburg ein Ende gesetzt.

Wie die Tageszeitung «Le Quotidien» in seiner Freitagsausgabe schreibt, haben die Luxemburger Verfassungsrichter in letzter Insatnz dem juristischen Tauziehen zwischen dem Staat und dem Eigentümer, der sein Grundstück für den Fertigbau des Autobahnabschnitts nicht verkaufen wollte, endgültig beendet.

Zehn Jahre Streit vor Gericht

Das Ringen um den Verkauf hat eine lange Vorgeschichte. Die vorletzte Station: Ende 2012 entschied das Bezirksgericht zugunsten der öffentlichen Hand und zwang den Besitzer des fehlenden Geländes zum Verkauf der Grundstücke. Drei Experten mussten den Wert der Ländereien bestimmen. Der Abschluss der Prozedur wurde für März 2012 erwartet. Jetzt, ein Jahr später, liegt auch das entsprechende Urteil des Verfassungsgerichts vor.

Über 15 Jahre dauert das Provisorium «Bypass Hellingen» bereits an. Ende 2011 kündigte Transportminister Claude Wiseler an, dass die Arbeiten am 1,4 Kilometer langen Teilabschnitt der Saarautobahn bis Ende 2012 beginnen werden. Er sprach dabei von Kosten in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro. Jetzt müssen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Die Bauarbeiten zur Fertigstellung der Autobahn sollen etwa anderthalb Jahre dauern, erklärte der Minister.

(L'essentiel Online mit Tageblatt online)

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