Kinostarts September 2021 – Endlich ist der lang erwartete neue Bond-Film da
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Kinostarts September 2021Endlich ist der lang erwartete neue Bond-Film da

In «No Time To Die» verkörpert Daniel Craig zum letzten Mal den Agenten, Luna Wedler spielt mit Jannis Niewöhner in einem Film über eine rechtsextreme Bewegung.

«No Time To Die»

Bond is back: Durch Corona wurde der Start von «No Time to Die», der ursprünglich für den November 2019 geplant war, immer wieder verschoben. Nun ist es tatsächlich soweit: Der 25. Bond-Film kommt endlich in die Kinos.Darin kann sich James Bond (Daniel Craig) zurücklehnen – eigentlich. Er ist nicht mehr im Dienst und genießt seinen Ruhestand auf Jamaika. Als alte Widersacher auftauchen, wird er allerdings dazu überredet, gemeinsam mit der Agentin Nomi (Lashana Lynch) einen entführten Wissenschaftler zu retten.

Das ist neu

Auf seiner Mission trifft er auf den Bösewicht Safin (Rami Malek), es gibt Verfolgungsjagden, Explosionen – die volle Ladung Action, für die Bond-Filme bekannt sind.Neu ist, dass Bond Girls Geschichte sind. Der Begriff wurde durch Bond Women ersetzt. Dazu soll auch Phoebe Waller-Bridge beigetragen haben, die am Drehbuch mitgearbeitet hat und für feministische Serien wie «Fleabag» bekannt ist.

Wer tritt in Craigs Fußstapfen?

Bond sei nach wie vor absolut relevant, sagt Waller-Bridge zu «Deadline», aber: «Es war eine Veränderung nötig. Der Film muss Frauen korrekt behandeln.» Es ist Craigs letzter Auftritt als Bond, er verabschiedete sich unter Tränen. Vierzehn Jahre verkörperte der Schauspieler den Agenten. Wer wird wohl seine Nachfolge antreten? Eines ist sicher, wie Produzentin Barbara Broccoli letztes Jahr bei «Variety» sagte: «James Bond kann jede Hautfarbe haben, aber er ist ein Mann.»

«Je Suis Karl»

Regisseur Christian Schwochow bricht mit Neonazi-Klischees: In «Je suis Karl» kommen keine Springerstiefel vor. Die Mitglieder der fiktiven rechtsextremen Gruppierung Re/Generation Europe geben sich cool, sind hip gekleidet und hören Popmusik.Darum gehts: Die 18-jährige Maxi (Luna Wedler) trauert um ihre Mutter und ihre Brüder. Sie sind bei einem Bombenanschlag in ihrem Wohnhaus in Berlin ums Leben gekommen. Maxi fühlt sich allein, bis sie auf den Studenten Karl (Jannis Niewöhner) stößt, der auf alles eine Antwort zu haben scheint.

Schwochow will sensibilisieren

Karl nimmt Maxi mit an Veranstaltungen, bei denen junge Leute über die Zukunft und ihre Sorgen sprechen. Maxi fühlt sich verstanden – wie gefährlich die Bewegung dahinter ist, zeigt sich erst nach und nach. Mit seinem Politthriller will Schwochow aufrütteln: «Wie verführbar sind wir? Gibt es radikale Positionen, die ich teile? Wäre ich manipulierbar?», sagt er zu «vorwaerts.de».

«Bad Luck Banging or Loony Porn»

Die Lehrerin Emi (Katia Pascariu) und ihr Partner Eugen (Stefan Steel) haben sich beim Sex gefilmt. Es ist ein Handykamera-Amateurporno, der für den privaten Gebrauch gedacht ist. Tricky wirds allerdings, als das Video versehentlich im Internet landet. Das Paar versucht, den Clip aus dem Netz zu kriegen, doch Emi wurde bereits erkannt und die Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler fordern Konsequenzen.

«Herr Bachmann und seine Klasse»

Der Dokfilm von Maria Speth porträtiert den Lehrer Dieter Bachmann und seine Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse, die verschiedene soziale und kulturelle Hintergründe haben. «Noten sind nur Momentaufnahmen, viel wichtiger ist, dass ihr alle tolle Jugendliche seid», sagt Bachmann zu seiner Klasse. Er will einen Raum schaffen, in dem sich alle willkommen fühlen und lernen, einander zu verstehen.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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