Luxemburg – Energetische Sanierung wird höher bezuschusst

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LuxemburgEnergetische Sanierung wird höher bezuschusst

LUXEMBURG – Energetische Sanierungen sollen weiter gefördert werden. Nun sollen Förderungen und Zuschüsse ausgebaut und die Verfahren vereinfacht werden.

Zuschüsse für die Installation von Heizungen auf Grundlage erneuerbarer Energien werden um 25 Prozent erhöht.

Zuschüsse für die Installation von Heizungen auf Grundlage erneuerbarer Energien werden um 25 Prozent erhöht.

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Heizen, ohne sich zu ruinieren. Dies ist das erklärte Ziel der Regierung. Gesetzesentwürfe und neue Förderprogramme zu diesem Thema lägen jedenfalls in der Schublade, wie Wohnungsbauminister Henri Kox und Energieminister Claude Turmes (beide Déi Gréng) am Donnerstag im Wohnungsausschuss erklärten – auf Antrag von Déi Lénk.

Demnach werde die staatliche Garantie von bis zu 50.000 Euro für Sanierungsarbeiten am Hauptwohnsitz des Kreditnehmers beibehalten. Zudem sollen die Verfahren vereinfacht werden, insbesondere im Hinblick auf die Prime-House-Regelung, die die Neubauten betrifft. So soll etwa die Zustimmung des Ministeriums für den Darlehensantrag wegfallen. «Renovierungsarbeiten können sogar vorfinanziert werden, bevor sie beginnen», sagt Semiray Ahmedova (Déi Gréng), die Vorsitzende des Ausschusses.

Außerdem werden die Zuschüsse für energetische Sanierungen und Energieberatungen um 50 Prozent und für die Installation von Heizungen auf der Grundlage erneuerbarer Energien um 25 Prozent erhöht. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2021 beliefen sich die Zuschüsse für Sanierungen, Photovoltaik und Heizungen auf 8,6 Millionen Euro. Diese Zuschüsse werden etwas umgeschichtet, «um Haushalten mit niedrigem Einkommen zugute zu kommen», sagt Ahmedova.

(jg/L'essentiel)

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