Kinder auf Spielfeld – Englischer Club greift gegen junge Flitzer durch
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Kinder auf SpielfeldEnglischer Club greift gegen junge Flitzer durch

Besonders junge Fans stürmen in der Premier League immer öfter aufs Spielfeld. Leeds United geht nun drakonisch gegen die kindlichen Eindringlinge vor.

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Unerlaubte Kids auf dem Fußballfeld: Kommt in England immer wieder vor.

Unerlaubte Kids auf dem Fußballfeld: Kommt in England immer wieder vor.

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Nun soll das Stadion-Innere besser vor Eindringlingen geschützt werden. Zumindest wenn es nach Leeds United geht.

Nun soll das Stadion-Innere besser vor Eindringlingen geschützt werden. Zumindest wenn es nach Leeds United geht.

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So sollen künftig nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern bestraft werden.

So sollen künftig nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern bestraft werden.

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Als würde Corona der Premier League zurzeit nicht schon genug zu schaffen machen, sorgt in Englands Stadien zurzeit ein anderer Trend für Diskussionsstoff: Immer öfters drängen vor allem junge Flitzer in den Stadion-Innenraum. Dies, obwohl das Betreten der sogenannten roten Zone einem Taburuch gleichkommt.Schließlich spiele die rote Zone eine wichtige Rolle, um Spieler, Mitarbeiter und Fans so sicher wie möglich zu halten, schrieb Premier-League-Club Leeds United am 6. Dezember. Dies gilt umso mehr in Corona-Zeiten, wo man ohnehin nur unmittelbar negativ getestet Zutritt zur Zone erhält. Leeds kündigte nun im Rahmen einer Medienmitteilung an, künftig härter gegen Verstöße gegen die Richtlinie vorzugehen.

«Null-Toleranz» für Eltern

«Wir werden gegenüber denjenigen, die das Spielfeld betreten und die Spieler gefährden, eine Null-Toleranz-Methode anwenden, wobei gegen alle identifizierten Fans Fußballverbote ausgesprochen werden», sagen die Nordengländer an.

Der Sechzehnte der Premier League weiter: «Zu den jüngsten Vorfällen gehörten junge Fans, die auf das Spielfeld geschickt wurden. Dies wird nicht toleriert, egal ob vor, während oder nach einem Spiel.» In solchen Fällen würden die Eltern oder Erziehungsberechtigten der betreffenden Kids mit einem einjährigen Spielverbot belegt. Ob das neue Regime Früchte trägt, wird sich zeigen. Sind Eltern der fehlbaren Junior-Fans nicht fußballbegeistert, dürfte sich bis auf weiteres nicht viel verändern im Mutterland des Fußballs.

(L'essentiel/Anamaria Peyer)

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