Wie in seinem Comic – Er skalpiert seine Verlobte und lässt sie verbluten

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Wie in seinem ComicEr skalpiert seine Verlobte und lässt sie verbluten

Blake Leibel hat seine Verlobte auf brutalste Weise ermordet. Offenbar diente eine seiner Zeichnungen dabei als Vorlage.

Im Mai 2016 wurde die Leiche einer Frau in einem Appartement in Hollywood gefunden. Es war der Comic-Zeichner Blake Leibel, der seine Verlobte Iana Kasian brutal ermordet hat. Er skalpierte Teile ihres Gesichts mit Messer und Rasierklinge, schnitt ihr rechtes Ohr ab und ließ sie verbluten. Nur wenige Wochen zuvor hatte sie das gemeinsame Kind zur Welt gebracht. Verschiedene amerikanische Medien berichteten über den Fall.

Als die Polizei das Appartement stürmte, fand sie Kasians Leiche nackt und blutüberströmt, mit eine Mickey-Mouse-Decke zugedeckt, berichtete «The Hollywood Reporter».

Die Ermittler entdeckten Stücke von Menschenfleisch im Schlafzimmer, Kasians Kopfhaut wurde in einem Müllcontainer vor dem Haus gefunden, schreibt «NBC».

«Am Ende werden wir alle zu Monstern»

Nun ist Comic-Zeichner, Autor und Regisseur Leibel in Los Angeles wegen Mordes verurteilt worden. Bilder des Tatorts wurden beim Gericht vorgelegt, ebenso wie eine Zeichnung aus dem Roman «Syndrom», an dem Leibel 2010 beteiligt war.

Er erzählt die Geschichte eines Wissenschaftlers, der einen Weg sucht, Menschen von dem Bösen zu heilen. In einer von Leibels Zeichnungen ist eine Frau zu sehen, die nackt und ohne Kopf auf einem Bett liegt. Der Roman beginnt mit dem Vorwort: «Wenn du es liebst, zu verletzen, was würdest du tun?» und endet mit dem Bild einer bluttriefenden Hand und dem Bildtext: «Am Ende werden wir alle zu Monstern.»

Staatsanwältin Tannaz Mokayef und Deputy Silverman argumentierten, dass sich Teile des Romans in Kasians Ermordung widergespiegelt hätten. Das Strafmaß wird am 26. Juni bekannt gegeben. Der Comic-Zeichner und Millionenerbe dürfte lebenslänglich bekommen. Leibel plädierte auf unschuldig.

(L'essentiel/kaf)

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