Riaan Naude: Er tötete als Trophäenjäger wilde Tiere – jetzt wurde er selbst erschossen

Publiziert

Riaan NaudeEr tötete als Trophäenjäger wilde Tiere – jetzt wurde er selbst erschossen

Riaan Naude zeigte sich gerne und oft mit getöteten Tieren, präsentierte ihre Körper vor der Kamera. Jetzt ist der 55-Jährige tot. 

1 / 3
Riaan Naude bot die Jagd auf die Big Five an. Und auf Wunsch auch auf alles andere.

Riaan Naude bot die Jagd auf die Big Five an. Und auf Wunsch auch auf alles andere.

Facebook/Riaan Naude
Jetzt wurde der Trophäenjäger erschossen.

Jetzt wurde der Trophäenjäger erschossen.

Instagram/pro_hunt_africa
Der 55-Jährige lag tot neben seinem Auto.

Der 55-Jährige lag tot neben seinem Auto.

Instagram/pro_hunt_africa

Eigentlich war immer er der Jäger. Er schoss auf Elefanten, Giraffen und Löwen. Jetzt ist Riaan Naude tot. Der 55-jährige Wilderer wurde Anfang Juni neben seinem Auto leblos aufgefunden. Wie ein Polizeisprecher sagt, «lag er mit dem Gesicht nach oben und es war Blut auf seinem Kopf und im Gesicht.» Neben der Leiche soll eine Patrone gefunden worden sein. Das Motiv für den Angriff sei noch unklar.

Naude soll auf dem Weg zum Kruger-Nationalpark gewesen sein, als er wegen seines überhitzten Wagens am Straßenrand hielt. Laut einem Augenzeugen soll daraufhin ein weißer Nissan-Pickup-Truck neben ihm gehalten haben, aus dem zwei Männer stiegen. Einer von ihnen soll den Trophäenjäger mit einem Schuss in den Kopf getötet haben. Wie die Organisation «Heritage Protection Group» auf Facebook mitteilt, stahlen die Männer anschließend eine seiner Waffen und flohen. In seinem Wagen fand man später Jagdgewehre, Whisky, Kleidung, Wasser und einen Schlafsack.

Naude führte das Unternehmen «Pro Hunt Africa», mit dem er Jagdexpeditionen im Norden Südafrikas in der Nähe des Kruger-Nationalpark anbot: 820 Euro kostete die Jagd auf ein Zebra, 1250 Euro auf eine Giraffe und 2000 Euro ein Krokodil. Eine Jagd auf eine Löwin konnte man für 4500 Euro buchen. Die Nachricht über seinen Tod hat sich schnell verbreitet. Auf Twitter schreibt ein User: «Er starb so, wie er gelebt hat.»  

(dmo/heute.at)

Deine Meinung

0 Kommentare