Lufthansa streicht Flug – Erbgroßherzog saß in München fest

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Lufthansa streicht FlugErbgroßherzog saß in München fest

LUXEMBURG - Eine luxemburgische Staatsdelegation mit Erbgroßherzog Guillaume musste in München einen Tag mehr verbringen. Lufthansa sagte den Flug nach Hongkong ab.

Die luxemburgische Staatsdelegation, die eine Wirtschaftsdelegation anführen sollte, war am Sonntag früh in Hongkong erwartet worden. Doch sie konnte dort nicht rechtzeitig antreffen, da die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wegen technischer Probleme den geplanten Flug von Samstag Abend von München nach Hongkong abgesagt hat.

Erbgroßherzog Guillaume, Wirtschaftsminister Krecké, Jean Claude Knebeler, Direktor im Außenhandelministerium und sie begleitende Journalisten wurden von der Lufthansa im Flughafen Hotel Kempinski untergebracht. Der am Sonntag zunächst für zehn Uhr geplante Flug wurde dann weiter auf 16 Uhr verschoben. Eine getrennt von der Staatsdelegation reisende Wirtschaftsdelegation war mit einem anderen Flug am Sonntag bereits in Hongkong angekommen und wartete dort zunächst auf die Staatsdelegation.

Am Montag sollte die Delegation in die 30 Busminuten von Hongkong entfernte vier Millionen Einwohnerstadt Shenzhen weiter reisen. Shenzhen ist eine Sonderwirtschaftszone und Unterprovinzhauptstadt der Provinz Guangdong. Die jüngste Planung der Lufthansa und der Delegation sieht nun einen Verzicht auf Hongkong vor. Stattdessen soll die Delegation unmittelbar nach der Landung in Hongkong mit einem Bus nach Shenzhen reisen, um dort auf die Wirtschaftsdelegation zu treffen.

L'essentiel Online/Tageblatt mit Helmut Wyrwich

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