Philippinen – Erdrutsch in Manila fordert viele Opfer

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PhilippinenErdrutsch in Manila fordert viele Opfer

Ein verheerender Erdrutsch hat auf den Philippinen möglicherweise mehr als 100 Menschen verschüttet. 25 Leichen wurden am Donnerstag geborgen, bis zu 100 Menschen könnten noch unter den Schlammmassen begraben sein.

Der Erdrutsch habe am frühen Donnerstagmorgen eine kleine Bergbaugemeinde getroffen, erklärte Provinzgouverneur Arturo Uy. Soldaten wurden entsandt, um nach den Verschütteten zu suchen. Uy sagte, die Bergleute und ihre Familien seien gewarnt worden, dass sie in einem gefährdeten Gebiet lebten.

Die Unglücksstelle liegt nach Angaben des Leiters der nationalen Zivilschutzbehörde, Benito Ramos, in der Nähe der Stadt Pantukan. Auf den Philippinen hatte Mitte Dezember der Tropensturm «Washi» schwere Überschwemmungen verursacht. Über 1200 Menschen kamen ums Leben, fast 430 000 Menschen wurden obdachlos.

Soldaten seien vor Ort, hätten aber nur wenige Schaufeln und müssten «im wesentlichen mit ihren Händen graben», sagte der Leiter der nationalen Zivilschutzbehörde, Benito Ramos. Die Provinzregierung und örtliche Bergbaufirmen seien gebeten worden, schweres Gerät in die abgelegene Bergregion zu bringen, um die Suche zu beschleunigen.

Weil auch Straßen in Napnapan im Compostella-Tal rund 930 Kilometer südlich von Manila verschüttet sind, ist es jedoch schwierig, zur Unglücksstelle zu gelangen. Mindestens 50 Hütten sind nach Polizeiangaben verschüttet worden.

(L'essentiel online/sda/dapd)

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