Tragisch – Erinnerung an 20 Opfer des Luxair-Absturz

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TragischErinnerung an 20 Opfer des Luxair-Absturz

Heute vor 15 Jahren ist eine Luxair-Maschine in der Nähe des Flughafens Findel in Luxemburg-Stadt abgestürzt. Das tragische Ereignis hat die Justiz noch Jahre nach dem Vorfall beschäftigt.

Heute vor 15 Jahren kam es zu einem tragischen Absturz einer Luxair-Maschine. 20 Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Heute vor 15 Jahren kam es zu einem tragischen Absturz einer Luxair-Maschine. 20 Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Boris Roessler/dpa

Heute jährt sich der tragische Absturz einer Luxair-Maschine. Vor 15 Jahren am 6. November 2002 stürzte die Fokker 50 der Luxair am Morgen ab. Die Maschine kam von Berlin. Drei Kilometer von der Luxemburger Landebahn entfernt, zerschellte das Flugzeug auf einem Feld zwischen Niederanven und Roodt-Syre. Ingesamt sind dabei 20 Menschen ums Leben gekommen. Der Pilot und ein französischer Fluggast überlebten den Absturz schwer verletzt.

Lange war die Unglücksursache ungeklärt. Neun Jahre nach dem tragischen Ereignis wurde das Unglück in einem Aufsehen erregenden Prozess aufgearbeitet. Dort kam man zu der Erkenntnis, dass der Absturz sowohl dem Piloten, als auch technischen Mängel geschuldet sei. Der Pilot habe die Propeller der zweimotorigen Maschine beim Landeanflug zu früh in die Stellung «Schubumkehr» gebracht. Diese Stellung wird normalerweise erst bei der Abbremsung des Flugzeuges auf der Landebahn eingeleitet.

Der Pilot sowie drei Techniker von Luxair wurden in dem Prozess zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt. Eine Gedenkstätte nahe der Absturzstelle erinnert heute an die 20 Opfer.

(chb/L'essentiel)

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