Luxemburg – Erste Erfolge beim neuen Orientierungsverfahren
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LuxemburgErste Erfolge beim neuen Orientierungsverfahren

LUXEMBURG – Das Bildungsministerium hat am Mittwoch die Ergebnisse des Orientierungsverfahrens für Grundschüler vorgelegt.

Das Orientierungsverfahren für Grundschüler hat sich in diesem Jahr weiterentwickelt.

Das Orientierungsverfahren für Grundschüler hat sich in diesem Jahr weiterentwickelt.

AFP

Am Ende dieses Schuljahres werden 48,6 Prozent der 5094 Schüler in der Grundschule in die allgemeine (ehemals technische) Sekundarstufe wechseln, während 38,7 Prozent in die klassische gehen und 12,2 Prozent weiterhin einen vorbereitenden Weg in der Klasse 7 verfolgen, sagte das Bildungsministerium.

Die Zahlen bleiben im Vergleich zu den Vorjahren relativ stabil, auch wenn sich die allgemeine und klassische Sekundarstufe um 0,7 beziehungsweise 2 Prozentpunkte leicht verbessert haben. Dies hängt auch mit besserer Vorbereitung für die Schüler zusammen. Lediglich 0,5 Prozent der Schüler müssen ihren Grundschulzyklus verlängern.

Ein neues Orientierungsverfahren

Die eigentliche Entwicklung ist das Orientierungsverfahren, das nun die Eltern stärker mit einbezieht. Der erste Austausch über die Orientierungsperspektiven des Kindes findet am Ende des ersten Halbjahres in der 4. Klasse statt. Am Ende des 2. Halbjahres wird dann mit den Lehrern zusammen eine Entscheidung getroffen.

Im Schuljar 2017/2018 konnten sich Eltern und Lehrer in 98,2 Prozent aller Fälle auf eine Entscheidung einigen. In den vergangenen sieben Jahren lag diese Rate nie über 84 Prozent. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eltern und dem Lehrerteam werden vor einer Orientierungskommission verhandelt, welche dann die endgültige Entscheidung trifft. Dies war in dieses Mal bei 32 Schülern der Fall. Den Einschätzungen der Lehrer wurden in 24 Fällen Folge geleistet.


(th/L'essentiel)

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