50.000 Euro Zuschuss – Erste Schritte für ein Zentrum für Industriekultur

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50.000 Euro ZuschussErste Schritte für ein Zentrum für Industriekultur

LUXEMBURG – Das Kulturministerium gewährte am Montag einen Zuschuss von 50.000 Euro, um das Projekt eines nationalen Zentrums für Industriekultur wiederzubeleben.

Die Standortfrage ist noch ein weiter Ferne, aber ein erster Schritt in Richtung CNCI ist getan.

Die Standortfrage ist noch ein weiter Ferne, aber ein erster Schritt in Richtung CNCI ist getan.

«Wir sprechen seit 20 Jahren darüber», sagte Kulturministerin Sam Tanson (Déi Gréng). An diesem Montag wurde die Planung zur Schaffung eines nationalen Zentrums für Industriekultur (CNCI) wieder aufgenommen. Zuletzt hatte die Finanzkrise von 2008 dafür gesorgt, dass die Idee vorübergehend wieder eingestampft worden war. Nun hat die ASBL ein Abkommen mit dem Kulturministerium unterzeichnet, dass dem Projekt einen Zuschuss von 50.000 Euro gewährt. Die Veranstaltung fand in der Schungfabrik in Tetingen statt.

«Dieser Umschlag, auch wenn er es uns nicht erlaubt, ein ganzes Team einzustellen, wird uns helfen, ein erstes Netzwerk von bestehenden Strukturen zu schaffen», fügt Misch Feinen, Co-Präsident des ASBL, hinzu. «So werden wir auch besser an der Archivierung und Digitalisierung von Dokumenten zur Industriekultur arbeiten können».

In einer zweiten Phase wird der gemeinnützige Verein dann weitere Finanzierungsquellen benötigen, um irgendwann ein echtes Institut mit einer Verwaltung, einem Empfangsbüro und Ausstellungsräumen zu sein. Auch die Standortfrage eines zukünftigen CNCI ist noch nicht geklärt. «Es wäre logisch, dass es in Belval, einem symbolischen Ort der Industriegeschichte des Landes, angesiedelt ist», so Feinen. «Aber nichts ist festgelegt, wir sind offen für alles». Auch Sam Tanson bestätigt: «Der Ort ist im Moment noch nicht wichtig.»

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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