Drohnen – «Es gibt nur einen größeren Vorfall zu beklagen»

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Drohnen«Es gibt nur einen größeren Vorfall zu beklagen»

LUXEMBURG – Drohnen erfreuen sich im Großherzogtum immer größerer Beliebtheit. In der Freizeit, aber auch für den professionellen Einsatz. Ein Update zum Thema.

In Luxemburg sind etwa 450 Drohnenbetreiber registriert.

In Luxemburg sind etwa 450 Drohnenbetreiber registriert.

Ob in der Freizeit oder für den beruflichen Einsatz. Drohnen erfreuen sich seit Jahren auch im Großherzogtum immer größerer Beliebtheit. Doch die damit verbundenen Gefahren sind ebenso groß wie ihr Nutzen oder der Spaßfaktor. Auch deshalb müssen Regelungen gefunden werden, weiß auch Gauthier Pierlot, Leiter der Abteilung Drohnen bei der Zivilluftfahrtbehörde in Luxemburg.

L'essentiel: Wie viele Drohnen sind in Luxemburg registriert?

Gauthier Pierlot, Leiter der Abteilung Drohnen bei der Zivilluftfahrtbehörde: Es werden nicht die Drohnen, sondern die Drohnenbetreiber registriert. Wir schätzen, dass es derzeit zwischen 450 und 480 angemeldete Nutzer gibt.

Wie viele Vorfälle hat es bisher gegeben?

Ziemlich wenig und es sind alles Einzelfälle. Wir hatten bisher nur einen größeren Zwischenfall. Das war im April 2015, als eine nicht identifizierte Drohne in die Nähe einer Luxair-Maschine im Landeanflug in 400 Metern Höhe flog.

Was haben Sie getan, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt?

In Zusammenarbeit mit der Leitung der Flugsicherungsverwaltung haben wir geografische Gebiete definiert, in denen Regeln eingehalten werden müssen, um solche Probleme zu vermeiden.

Ist es möglich, die Gesetzgebung für alle Arten von Drohnen entsprechend ihrer spezifischen Verwendung zu anzupassen?

Wir sind mehr daran interessiert, Drohnen als solche auf europäischer Ebene zu standardisieren, als jede Drohne einzeln zu spezialisieren.

(Jean-François Colin/L'essentiel)

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