US-Open-Sieger Murray – «Es ist ein großartiges Gefühl»
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US-Open-Sieger Murray«Es ist ein großartiges Gefühl»

Andy Murray hat im Final-Krimi von New York den Serben Novak Djokovic erst im 5. Satz besiegt. Nach dem Spiel konnten sich beide kaum noch auf den Beinen halten.

Andy Murray ist im Tennis-Olymp angekommen. Der Brite gewinnt den Final-Krimi gegen Novak Djokovic in fünf Sätzen (7:6, 7:5, 2:6, 3:6, 6:2).

Andy Murray ist im Tennis-Olymp angekommen. Der Brite gewinnt den Final-Krimi gegen Novak Djokovic in fünf Sätzen (7:6, 7:5, 2:6, 3:6, 6:2).

Keystone

Andy Murray bezwang Novak Djokovic in einem packenden US-Open-Finale erst im fünften Satz mit 7:6 (12:10), 7:5, 2:6, 3:6, 6:2. Nachdem der Schotte die ersten zwei Durchgänge für sich entscheiden konnte, kämpfte sich die Weltnummer 2 noch einmal eindrucksvoll zurück. Am Ende war es jedoch Murray, der die Trophäe in die Luft stemmen konnte.

Der erste Major-Titel für Murray

Murray musste sich bislang vier Mal in einem Grand-Slam-Final geschlagen geben. Erst im fünften Anlauf gelang dem Schotten der große Coup und er gewann seinen ersten Major-Titel. «Es ist ein großartiges Gefühl», sagte Murray mehr erleichtert als euphorisch. Nach der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen ist das der bedeutendste Sieg in der Karriere des 25-Jährigen. Nach dem Spiel meinte der frisch gebackene Champion: «Es war nicht einfach heute, die Verhältnisse waren sehr schwierig.» Damit spricht Murray den starken Wind an, der über den Center Court fegte. Doch auch sein Gegner habe es ihm nicht leicht gemacht. «Novak kämpft immer bis zum Schluss», so der Brite.

Ivan Lendl, Ex-Profi und Murrays Coach, zeigte während des gesamten Spiels keine Emotionen und ließ sich von der tobenden Menge im Arthur Ashe Stadium nicht mitreißen. Nach dem Sieg seines Schützlings konnte sich aber selbst der kühle Osteuropäer ein Lächeln nicht verkneifen. Murray bedankte sich indes bei seinem Trainer: «Es ist großartig, einen solchen Spieler in der Box zu haben.» Mit dem Triumph im letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres setzt Andy Murray einer bemerkenswerten Saison die Krone auf.

(L'essentiel Online/dke)

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