In Luxemburg – «Esch 2022» setzt auf digitale Technik
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In Luxemburg«Esch 2022» setzt auf digitale Technik

ESCH/ALZETTE – Das Kulturhauptstadtprojekt nimmt so langsam Form an. Bereits angekündigt: Virtuelle Besichtigungen des ehemaligen Industriegebiets Belval.

Die mit einer VR-Brille ausgestatteten Besucher erwartet eine Reise durch das Industrieerbe von Belval.

Die mit einer VR-Brille ausgestatteten Besucher erwartet eine Reise durch das Industrieerbe von Belval.

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Im Jahr 2022 steht Esch/Alzette als europäische Kulturhaupstadt im Rampenlicht. «Eine gute Gelegenheit, den Tourismus im Süden des Landes zu stärken», wie Thierry Kruschten, der im Rahmen von Esch 2022 für Tourismus und Mobilität zuständig ist, am Donnerstag bei der Vorstellung der Planungen betonte.

Damit die Besucher die zweitgrößte Stadt des Großherzogtums entdecken können, wird zum Teil auf digitale Technik gesetzt. «Ab Februar 2022 erwartet die Besucher eine Reise durch das Industrieerbe von Belval» sagte Krutschens Assistentin Corinne Kries. Vorgesehen ist, die Touristen mit einer VR-Brille (Virtual Reality) auszustatten und an Bord eines Busses durch die Stadt zu fahren. Zusätzlich wird eine Augmented-Reality-App entwickelt, die anhand von Foto-, Video- und Textmaterial zusätzliche Informationen zu den Sehenswürdigkeiten liefern.

«Die Idee ist sicherzustellen, dass diese Projekte auch in Zukunft weitergeführt werden», erklärte Lynn Reiter, Direktorin des ORTS (Office Régional du Tourisme Sud). Als Kulturhauptstadt bestehe derzeit die Möglichkeit, Projekte schnell umzusetzen. So soll der Schwerpunkt auf dem lokalen historischen Erbe liegen – unter anderem auf dem Bergwerkmuseum in Aumetz im benachbarten Frankreich.

(Ana Martins/L'essentiel)

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