Haushalt 2011 – «Esch ist finanziell gesund»

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Haushalt 2011«Esch ist finanziell gesund»

ESCH-SUR-ALZETTE – Der Haushalt 2011 der zweitgrößten Gemeinde im Land wird am Freitag im Gemeinderat vorgestellt. Die Investitionen steigen im Vergleich zum Vorjahr.

Im Viertel Nonnewisen fehlt es noch an Infrastruktur. Die Stadt will im kommenden Jahr dafür Geld ausgeben.

Im Viertel Nonnewisen fehlt es noch an Infrastruktur. Die Stadt will im kommenden Jahr dafür Geld ausgeben.

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«Wir werden im außerordentlichen Teil des Haushalts 55 Millionen Euro investieren», sagt Lydia Mutsch, sozialistische Bürgermeisterin von Esch-sur-Alzette. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 44 Millionen Euro investiert wurden, ist dies eine Steigerung um 25 Prozent. «Unsere Finanzsituation ist gesund», sagt die Stadtmutter. «Wir werden unsere Möglichkeiten, Schulden aufzunehmen, nicht voll ausschöpfen. Unsere Rückzahlungen werden nur leicht steigen und die Darlehen einen Anteil von 5 bis 6 Prozent der Einnahmen ausmachen, was vollkommen vernünftig ist.» Dies soll der Gemeinde erlauben, bereits angekündigte Bauarbeiten auszuführen.

Die Investitionen werden auf drei Bereiche verteilt. «Die absolute Priorität liegt auf der Bildung. Ein Drittel des Budgets kommt unter anderem Schulen zugute», sagt Mutsch. Ins Wohnungswesen werden 18 Millionen Euro investiert. «Das neue Viertel Nonnewisen benötigt Mittel für die Infrastruktur. Zudem werden neue Sozialwohnungen bereitgestellt.» Esch bereitet sich darauf vor, die Universität zu beherbergen und startet ein Projekt für die künftigen Studenten, das unter anderem Wohnsiedlungen und Transportmöglichkeiten beinhaltet.

(jw/L'essentiel online)

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