Assoziierungsvereinbarung – EU unterschreibt Abkommen mit der Ukraine
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AssoziierungsvereinbarungEU unterschreibt Abkommen mit der Ukraine

Trotz der andauernden Spannungen mit Russland hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko das EU-Assoziierungsabkommen in Brüssel unterzeichnet.

«Zukünftige Generationen in Ukraine, Moldawien und Georgien werden sich an diesen Tag erinnern», sagte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Freitag auf dem EU-Gipfel in Brüssel. «Das ist ein großer Tag für Europa.»

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko unterzeichnete den wirtschaftlichen Teil des EU-Assoziierungsabkommens, nachdem der politische Teil schon auf dem vorläufigen Höhepunkt der Ukraine-Krise im März unter Dach und Fach gebracht worden war.

Seine Kollegen aus Georgien und Moldawien setzten ihre Unterschriften unter ähnliche Abkommen. «Das sind Meilensteine in der Geschichte unserer Beziehungen», sagte Van Rompuy.

Zugang zum EU-Markt

Die Assoziierungsvereinbarungen stärken die wirtschaftlichen und politische Beziehungen zu den 28 EU-Ländern. Sie sehen unter anderem eine Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel und Energie vor, verstärken die Kooperation in der Außenpolitik und sollen eine unabhängige Justiz sowie den Kampf gegen Korruption fördern.

Mit ihnen verknüpfte Freihandelsabkommen geben den Ländern einen verbesserten Zugang zum riesigen EU-Markt, etwa über die Senkung von Zöllen.

(L'essentiel/dpa)

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