Reaktionen der Politiker – «Europa ist für Juncker Herzenssache»
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Reaktionen der Politiker«Europa ist für Juncker Herzenssache»

LUXEMBURG - Führende europäische und luxemburgische Politiker gratulieren Jean-Claude Juncker zu seiner Ernennung zum Chef der Europäischen Kommission.

Der Großherzog und die Großherzogin gratulierten am Freitag dem Ehrenstaatsminister «für seine Kandidatur für die Präsidentschaft der Europäischen Kommission» und wünschten dem ehemaligen Ministerpräsidenten bei der Abstimmung des Parlaments viel Erfolg. «Ihr Engagement und Ihre Erfahrung sind wertvolle Vermögenswerte bei der Bewältigung einer schwierigen, aber wesentlichen Aufgabe für die Zukunft der Europäischen Union.»

Nach Junckers Ernennung wurde die Politik schnell auf Twitter aktiv. Staatsminister Xavier Bettel hatte die Entscheidung erwartet und wünscht «viel Glück für Jean-Claude Juncker für seine Kandidatur», bereits ein paar Minuten vor der offiziellen Bekanntgabe.

Der deutsche Europaabgeordnete Bernhard Kaster hält Juncker für den richtigen Kandidaten: «Jean-Claude Juncker ist als Kommissionspräsident die absolute Idealbesetzung – er steht für soziale Fairness in Europa. Wir brauchen für Europa mehr denn je eine Persönlichkeit mit politischem Gewicht, Glaubwürdigkeit und hoher Anerkennung. Europa ist für Juncker Herzenssache!»

Der CSV-Abgeordnete Laurent Mosar gratulierte ebenfalls und wünscht viel Glück für seinen Kollegen im Haus. «Glückwunsch an Juncker und viel Erfolg für die nächsten Etappen», sagte Michel Barnier, der für die Position des Präsidenten der Europäischen Kommission gegen Juncker angetreten war. Um 17 Uhr war #Juncker in den Top 10 der wichtigsten politischen Recherchen auf Twitter - und das in mehreren europäischen Ländern.

Auch Viviane Reding, Luxemburgs EU-Kommissarin, gratulierte Jean-Claude Juncker auf offizieller Ebene. «Habemus candidatum! Herzlichen Glückwunsch Jean-Claude! Der Europäische Rat hat die Erfahrung und das Know-how gewählt, um die zukünftige Europäische Kommission zu führen», schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.


Beitrag von Viviane Reding.

Junckers luxemburgische Partei CSV begrüßte die Entscheidung mit dem Versprechen «eines neuen demokratischen Moments für Europa». Die Entscheidung «spiegelt die Wahlmännerstimmen der europäischen Bürger am 25. Mai wider und ist daher mit dem Vertrag von Lissabon vereinbar». Die Partei fordert nun, «das Parlament am 16. Juli zu vereinen und die Entscheidung zu akzeptieren».

(jv/L'essentiel)

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