Kachelmann-Prozess – Ex-Freundin hält an Vorwürfen fest

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Kachelmann-ProzessEx-Freundin hält an Vorwürfen fest

Im Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann wurde am Freitag erneut die Ex-Freundin des Wettermoderators befragt. Sie hielt an ihren Vorwürfen fest.

Im Prozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann hatte der jetztige Verteidiger von Jörg Kachelmann, Johann Schwenn, erstmals die Gelegenheit, das mutmassliche Opfer im Vergewaltigungsprozess zu befragen. Nach nur knapp zwei Stunden war die Vernehmung der Nebenklägerin überraschend schnell beendet.

Aufschlussreiche Vernehmung

Die ehemalige Geliebte Kachelmanns hielt dabei an ihren Vorwürfen fest, wie der Vorsitzende Richter Michael Seidling am Freitag im Anschluss an die nichtöffentliche Befragung erklärte. Die 38-Jährige beschuldigt Kachelmann, er habe ihr ein Messer an den Hals gehalten und sie vergewaltigt. Kachelmann bestreitet die Vorwürfe.

Kachelmanns Verteidiger hatte die Nebenklägerin wegen angeblicher Widersprüche unter anderem zu Erinnerungslücken und ihrer aus seiner Sicht widersprüchlichen Tatschilderung befragt. Schwenn bezeichnete die zweistündige Vernehmung vom Freitag als «ausserordentlich aufschlussreich und ertragreich», wollte aber keine Details preisgeben.

Schon über 20 Stunden lang befragt

Die Ex-Geliebte war bereits im Oktober an vier Verhandlungstagen mehr als 20 Stunden lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen worden. Schwenn war seinerzeit jedoch nicht beteiligt, sondern sein Vorgänger Reinhard Birkenstock.

Am kommenden Dienstag soll jene ehemalige Kachelmann-Geliebte vernommen werden, die für ein Interview in der «Bunten» ein Honorar von 50 000 Euro bekommen hatte.

L'essentiel Online /

(dapd)

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