Meistgesuchter Verbrecher – Ex-Lehrer muss 25 Jahre ins Gefängnis

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Meistgesuchter VerbrecherEx-Lehrer muss 25 Jahre ins Gefängnis

Wegen Kinderpornografie hat das FBI den Grundschul-Lehrer Eric Toth jahrelang gejagt, bis er 2013 in Nicaragua gefasst wurde. Ein US-Gericht verurteilte Toth nun zu 25 Jahren Haft.

Eric Toth stand 2012 auf der Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher der Welt. Er rückte für den getöteten Osama bin Laden nach, weil er laut dem amerikanischen Geheimdienst FBI eine grosse Gefahr für Kinder darstellte.

Nachdem auf Toths Kamera kinderpornografisches Material gefunden worden war, tauchte der Grundschullehrer 2008 ab und hinterliess eine Notiz, wonach er Selbstmord begangen habe. Doch das FBI verfolgte seine Spur weiter, setzte eine Belohnung von 100'000 Dollar aus und fahndete mit grossflächigen Plakaten nach ihm.

Im April letzten Jahres ging Toth der Polizei in Nicaragua ins Netz. Dort hatte er sich mit gefälschten Papieren aufgehalten.

Kinder auf Toilette gefilmt

Vor Gericht gestand der ehemalige Primarlehrer aus Washington D.C., auf einer Schultoilette eine Kamera installiert zu haben, um Kinder zu filmen. Mit dem Bildmaterial habe er in drei Fällen Kinderpornos hergestellt.

Wegen Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie hat ein amerikanisches Gericht den 32-Jährigen jetzt zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt, schreibt die Nachrichtenagentur AP. Toths Verteidiger hatte 20 Jahre, die Staatsanwaltschaft 30 Jahre Haft gefordert.

(L´essentiel/ kko)

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