Bangladesch – Fähre sinkt mit 200 Personen an Bord

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BangladeschFähre sinkt mit 200 Personen an Bord

Auf einem Fluß in Bangladesch ist am Montagmorgen eine Fähre gesunken. 50 der 200 Passagiere konnten bisher gerettet werden.

Bangladesch ist von 230 Flüssen durchzogen, die als Wasserstraßen dienen. Schiffe sind oft überfüllt oder defekt. (Symbolfoto: afp)

Bangladesch ist von 230 Flüssen durchzogen, die als Wasserstraßen dienen. Schiffe sind oft überfüllt oder defekt. (Symbolfoto: afp)

In Bangladesch ist eine Fähre mit hunderten Menschen gekentert. Der Unfall habe sich am Montagmorgen ereignet, als das Schiff den Fluss Padma im Bezirk Munshiganj im Zentrum des Landes überquert habe, sagte der Vorsitzende der Behörde für Binnenwasserverkehr, Samsuddoha Khondaker.

Nähere Details zur Ursache der Havarie und dazu, ob es viele Überlebende gab, waren den Angaben zufolge zunächst nicht bekannt. Örtliche Medien berichteten, bis zu 250 Menschen hätten sich an Bord der Fähre befunden. Polizeichef Tofazzal Hossain sagte, es werde befürchtet, dass viele Bootsinsassen eingeschlossen oder ertrunken seien. Bislang seien 50 Menschen gerettet worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen sei das Gewässer «unruhig» gewesen.

Fährunglücke kommen in Bangladesch häufig vor. Das Land ist von 230 Flüssen durchzogen, die als Wasserstraßen dienen. Schiffe sind oft überfüllt oder defekt.

(L'essentiel/sda)

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