Ambitionierte Ziele – Fahren 2030 nur noch E-Busse in Luxemburg?
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Ambitionierte ZieleFahren 2030 nur noch E-Busse in Luxemburg?

LUXEMBURG – Der Minister für Infrastruktur François Bausch will die gesamte Busflotte des Liniennetzes RGTR bis 2030 emissionsfrei machen. Doch das gestaltet sich schwierig.

Infrastrukturminister Bausch ist optimistisch: bis 2030 sei ein Umbau aller RGTR-Linien möglich.

Infrastrukturminister Bausch ist optimistisch: bis 2030 sei ein Umbau aller RGTR-Linien möglich.

Editpress/Julien Garroy

Der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur François Bausch rechnet fest damit, dass die gesamte RGTR-Flotte innerhalb von zwölf Jahren emissionsfrei sein wird. In einer parlamentarischen Antwort konnte er zwar weder genaue Zahlen noch konkrete Pläne benennen. Dennoch sei er «überzeugt», dass die Technologien bis 2030 weit genug fortgeschritten sein werden, um dies zu erreichen. «Die Angebote mit emissionsarmen und emissionsfreien Bussen werden ständig besser. Die besten alternativen Antriebe haben immer noch Elektrobusse», sagt er.

Trotz der großen Pläne gibt es noch viele Hindernisse. Die Finanzierung ist nicht geklärt und die Ergänzung der Infrastruktur gestaltet sich allzu häufig als schwierig. Bausch nennt das Beispiel Alzingen, wo 2016 aufgrund einer Anwohnerbeschwerde keine Ladestation gebaut werden konnte.

Vor allem bei der Umrüstung der derzeitigen Flotte gibt es noch große Herausforderungen. Ab Januar des nächsten Jahres verfügt der Verkehrsverbund über eine Flotte von 30 Elektrobussen und sechs Hybriden. Das sind gerade einmal 3,6 Prozent aller RGTR-Busse.

(th/L'essentiel)

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