Gekaufte Follower – Falsche Twitter-Freunde für Gaga und Bieber

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Gekaufte FollowerFalsche Twitter-Freunde für Gaga und Bieber

Promis lieben Twitter – auch Lady Gaga. Niemand hat mehr Follower als die Sängerin. Doch wie viele sind es wirklich? Jeder dritte Promi-Anhänger ist gekauft oder gefälscht.

Justin Bieber und Lady Gaga sind die derzeitigen Spitzenreiter bei Twitter. Mit über 28 Millionen Anhänger liegt die Sängerin an der Spitze, dicht gefolgt vom Mädchenschwarm mit rund 26 Millionen Follower. Aber sind diese Zahlen auch wirklich real? Sind sie wirklich so beliebt oder möchten sie das nur glaubhaft machen?

Einer neuen Studie zufolge werden die Zahlen der Twitter-Anhänger beschönigt. Die Seite StatusPeople.com hat analysiert, welcher Promi sich seine Follower teilweise erkauft hat und wer tatsächlich so beliebt ist, wie es den Anschein hat. Die Follower der Stars werden in «Fake», «Inaktiv» und «Gut» unterteilt. Als «Fake» gelten aber auch reale Profile, die aber nur wenige Follower haben, selbst aber hunderten von Leuten folgen.

Laut dieser Prüfung zählen bei der «Born this way»-Sängerin nur gerade 30 Prozent ihrer Follower zur Kategorie «Gut», 35 Prozent sind «Inaktiv» und 35 Prozent – circa 10 Millionen – sind gefälscht. Bei Justin Bieber sieht die Sache noch schlechter aus. Von den 26 Millionen Anhängern auf Twitter sind gerade mal 27 Prozent gute Follower, 44 passiv und 29 «Fake».

Gut bezahlte Tweets

Die Frage stellt sich nun, woher stammen die gefälschten Follower und was bringen sie den Promis? Neben dem Privileg, der beliebteste Promi online zu sein, bringt es vor allem Geld, viel Geld ein. Denn viele Berühmtheiten lassen sich für ihre Tweets gut bezahlen. Das Problem mit den falschen Fans kennt die Politik auch. Bei Barack Obamas Herausforderer, dem Republikaner Mitt Romney, sollen 80 Prozent seiner Follower keine reellen Personen sein («L'essentiel Online» berichtete).

Auch wenn Lady Gaga 10 Millionen Fake-Profile folgen, hat sie trotz allem 18 Millionen richtige Fans, die ihr auf Schritt und Tritt folgen – und das ist eine beachtliche Anzahl.

(L'essentiel Online/eva)

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