«Grüne Hölle Rock» – Fans sind sauer über Umzug von Rockfestival

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«Grüne Hölle Rock»Fans sind sauer über Umzug von Rockfestival

EIFEL - Neuer Rückschlag für den Nürburgring: Das Festival «Grüne Hölle Rock» ist gestorben. Der Veranstalter will die Konzertreihe auf Schalke durchführen.

Die Nachfolgeveranstaltung von «Rock am Ring» findet auf Schalke statt auf dem Nürburgring statt.

Die Nachfolgeveranstaltung von «Rock am Ring» findet auf Schalke statt auf dem Nürburgring statt.

DPA/Thomas Frey

Das Festival «Grüne Hölle Rock» wechselt als «Rock im Revier» vom Nürburgring nach Schalke. Das teilte der Konzertveranstalter Deag am Donnerstag mit. Dies ist ein neuer Rückschlag für den Nürburgring. Eigentlich sollte das Festival vom 29. bis 31. Mai an der Eifelrennstrecke steigen - als Ersatz für «Rock am Ring», das ins nahe Mendig gezogen ist und kurze Zeit später später über die Bühne gehen wird.

Der Grund des Weggangs vom Nürburgring zur Veltins-Arena in Gelsenkirchen-Schalke ist ein Kostenstreit zwischen dem Rennstreckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) und der Deag. Der Konzertveranstalter wirft der CNG Vertragsbruch vor, sie habe sich nicht an Kosten beteiligt.

Fans sind sauer

Alle Karten für «Der Ring - Grüne Hölle Rock» gelten laut Deag für «Rock im Revier» im Innenraum. Fans könnten ihre Karten auch für das Festival «Rockavaria» in München umtauschen oder dort zurückgeben, wo sie gekauft wurden.

Im Fanforum bei Facebook kommt der Umzug nach Gelsenkirchen gar nicht gut an. «Ich fahre nicht nach Schalke», schreibt ein User auf Luxemburgisch. «Das ist mir zu blöd das Ganze.» Ein anderer Nutzer schreibt: «Das war es mit dem Ring! Ich tausche garantiert nicht Open Air gegen Halle... vor allem nicht Schalke! Rock im Pott war schon ne riesen Verarsche und Enttäuschung!»

Links:
Rock am Ring
Grüne Hölle Rock

(L'essentiel/dpa)

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