Schweiz – Fans werfen Rauchbombe - Spiel abgepfiffen

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SchweizFans werfen Rauchbombe - Spiel abgepfiffen

In der Schweiz musste das Derby zwischen den beiden Zürcher Clubs Grasshoppers und FC Zürich wegen Fanausschreitungen abgebrochen werden.

Auf den Zuschauerrängen brach Panik aus.

Auf den Zuschauerrängen brach Panik aus.

Keystone

Ein unschöner Moment der Zürcher Fußballgeschichte: Das 226. Derby zwischen den Grasshoppers und dem FC Zürich musste nach 77 Minuten beim Stand von 2:1 für GC wegen Ausschreitungen abgebrochen werden.

Zuerst wurde die Partie nur für fünf Minuten unterbrochen. Die Situation verbesserte sich aber nicht, weswegen das Spiel in Absprache mit den Sicherheitsverantwortlichen nicht mehr weitergeführt wurde. Der Schiedsrichter Sascha Kever begründete seine Entscheidung gegenüber dem Schweizer Fernsehen wie folgt: «Die Sicherheit war nicht mehr gewährleitet.»

Bei der folgenden Pressekonferenz hieß es, dass das Ganze wie folgt abgelaufen sei: GC-Fans hielten in ihrem Sektor verschmierte FCZ-Fahnen hoch und zündeten diese an. In der Folge brachen rund 50 vermummte FCZ-Fans aus der Südkurve aus und kämpften sich auf der Tribüne und auch über die Rennbahn in Richtung GC-Sektor durch, auch GC-Fans überschritten die Absperrungen. Sofort versuchten die Sicherheitskräfte, die Situation in den Griff zu bekommen. Es sollen zudem Fackeln hin und her geflogen sein. In der Folge brach auf den Zuschauerrängen Panik aus. Kein Wunder, solche Fackeln können bis zu 1000 Grad heiß werden.

Nach der Absage gingen Streitereien weiter

Der Vorfall wird nun von der Disziplinarkommission der Axpo Super League untersucht werden. Sie wird entscheiden, welche Konsequenzen diese Ausschreitungen haben werden. Wie die Partie gewertet wird, ist offen.

Nach den Vorfällen im Stadion soll es auch außerhalb des Stadions zu Scharmützeln zwischen den unterschiedlichen Fangruppierungen gekommen sein.

L'essentiel Online/fbu/ete/si

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