Uli Hoeneß – FC-Bayern-Präsident muss vor Gericht

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Uli HoeneßFC-Bayern-Präsident muss vor Gericht

Anklage wegen Steuerhinterziehung zugelassen: Bayerns Präsident Uli Hoeneß muss vor Gericht. Der erste Verhandlungstermin ist für Frühjahr 2014 anberaumt.

Das Landgericht München II hat die Anklage gegen Bayern-Präsident Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung zugelassen.

Nach Planung des Gerichts muss Hoeneß damit vom 10. März an auf der Anklagebank Platz nehmen. Insgesamt sind vier Verhandlungstermine angesetzt, zudem ist die Vernehmung von vier Zeugen geplant. Die Staatsanwaltschaft München II hatte Ende Juli Anklage gegen den 61 Jahre alten Vereinsboss erhoben.

Hoeneß bleibt vorerst Bayern-Boss

Bayern-Präsident Uli Hoeneß soll jedoch trotz der Anklage im Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden des Clubs bleiben. Der Aufsichtsrat des Vereins sei «einvernehmlich der Meinung, dass Uli Hoeneß das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern München AG trotz der nun erfolgten Eröffnung des Hauptverfahrens weiter ausüben soll», hieß es in einer Mitteilung.

Hoeneß hatte sich im vergangenen Januar selbst beim Finanzamt angezeigt. Trotz der Affäre behielt Hoeneß seine Posten beim Münchner Triple-Sieger. Einzelheiten zum Anklagevorwurf könnten «aufgrund der besonderen Geheimhaltungspflichten in Steuerstrafverfahren» bis zur Verlesung des Anklagesatzes in öffentlicher Sitzung nicht mitgeteilt werden, erklärte das Gericht am Montag weiter.

(L'essentiel Online/dpa)

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