US Open – Federer souverän weiter - Wozniacki schon raus
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US OpenFederer souverän weiter - Wozniacki schon raus

In der zweiten Runde der US Open gab es bei den Männern keine großen Überraschungen. Bei den Damen schied dagegen eine Mitfavoritin früh aus.

Für Caroline Wozniacki war überraschend früh Schluss in New York.

Für Caroline Wozniacki war überraschend früh Schluss in New York.

Adam Hunger

Der fünfmalige US-Open-Sieger Roger Federer ist mit einem glatten Sieg in die dritte Runde in New York eingezogen. Der Tennis-Weltranglisten-Zweite aus der Schweiz bezwang den Franzosen Benoît Paire am Donnerstag mit 7:5, 6:4, 6:4. Nächster Gegner des 37-Jährigen ist am Samstag der Australier Nick Kyrgios, bei dessen 4:6, 7:6 (8:6), 6:3, 6:0-Sieg gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert es einen bizarren Zwischenfall gab.

Als Kyrgios nach dem verlorenen ersten Satz im zweiten Durchgang 0:3 zurücklag, kletterte der schwedische Schiedsrichter Mohamed Lahyani von seinem Stuhl und sprach mit Kyrgios über dessen Leistung. «Er hat gesagt, dass das kein gutes Bild für den Sport abgibt», berichtete der von einigen Fans ausgebuhte Kyrgios.

Kyrgios wirkte desinteressiert

US-Open-Oberschiedsrichter Brian Earley erklärte, Lahyani habe seinen Stuhl verlassen, damit ihn Kyrgios im Lärm verstehe. Lahyani habe sich erkundigen wollen, ob der Weltranglisten-30. medizinische Hilfe benötige. Er habe auch darauf hingewiesen, dass er einschreiten müsse, falls Kyrgios weiter so desinteressiert wirke.

Wimbledonsieger Novak Djokovic ist ebenfalls in die nächste Runde eingezogen. Der zweimalige New-York-Champion schlug den Amerikaner Tennys Sandgren 6:1, 6:3, 6:7 (2:7), 6:2. Der Serbe ließ sich dabei auch nicht von einem vergebenen Matchball beim Stand von 5:4 im dritten Satz bremsen.

Kerber mit Mühe

Bei den Frauen ist die Tennis-Weltranglisten-Zweite Caroline Wozniacki als nächste Titelanwärterin früh gescheitert. Die Dänin verlor in der zweiten Runde 4:6, 2:6 gegen die Weltranglisten-36. Lessia Zurenko aus der Ukraine. Vor Australian-Open-Siegerin Wozniacki war bereits in der ersten Runde die Weltranglisten-Erste Simona Halep aus Rumänien gescheitert, die in diesem Jahr die French Open gewinnen konnte.

Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hatte dagegen trotz großer Mühe dank eines 6:2, 5:7, 6:4 die dritte Runde erreicht. Auch Maria Scharapowa kam eine Runde weiter. Die 31 Jahre alte Russin entschied das letzte Match der Night Session gegen die Rumänin Sorana Cirstea mit 6:2, 7:5 für sich und komplettierte damit die dritte Runde der Damen-Konkurrenz.

(L'essentiel/dpa)

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