Not-Kaiserschnitt: Fernanda Brandao wäre bei Wildnis-Geburt ihrer Tochter fast gestorben

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Not-KaiserschnittFernanda Brandao wäre bei Wildnis-Geburt ihrer Tochter fast gestorben

Vor drei Monaten wurde die Sängerin erstmals Mutter. Töchterchen Aurora kam in Lappland zur Welt. Bei der Entbindung kam es wegen einer Schwangerschaftsvergiftung zu Komplikationen.

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Fernanda Brandao spricht erstmals über die Geburt ihrer Tochter Aurora. 

Fernanda Brandao spricht erstmals über die Geburt ihrer Tochter Aurora. 

Instagram/fernanda_brandao
Gegenüber «Bunte» verrät die Musikerin (im Bild zu sehen mit ihrem Verlobten Roman Weber), dass ihre Kleine per Not-Kaiserschnitt zur Welt kam. Der Grund: Schwangerschaftsvergiftung. «Im Nachhinein weiß ich, dass ich in den letzten Monaten Anzeichen einer möglichen Präeklampsie hatte, es wäre ratsam gewesen, genauer nachzuforschen», so Brandao jetzt. 

Gegenüber «Bunte» verrät die Musikerin (im Bild zu sehen mit ihrem Verlobten Roman Weber), dass ihre Kleine per Not-Kaiserschnitt zur Welt kam. Der Grund: Schwangerschaftsvergiftung. «Im Nachhinein weiß ich, dass ich in den letzten Monaten Anzeichen einer möglichen Präeklampsie hatte, es wäre ratsam gewesen, genauer nachzuforschen», so Brandao jetzt. 

Instagram/fernanda_brandao
Mit diesem Bild verkündete Fernanda Brandao Mitte April die Geburt ihres ersten Kindes.

Mit diesem Bild verkündete Fernanda Brandao Mitte April die Geburt ihres ersten Kindes.

Instagram/fernanda_brandao

In einer Holzhütte mitten in der Wildnis Lapplands, fernab der Zivilisation und zweieinhalb Stunden vom nächsten Krankenhaus entfernt, wollte Fernanda Brandao ihr erstes Kind zur Welt bringen. Als plötzlich ihr Leben und das ihrer Tochter auf dem Spiel stand, kam jedoch alles anders. Die 38-Jährige bekam eine Präeklampsie, eine Schwangerschaftsvergiftung, und musste in der 40. Schwangerschaftswoche ins Krankenhaus. 

«Es wird viel zu selten über Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Entbindung gesprochen. Im Nachhinein weiß ich, dass ich in den letzten Monaten Anzeichen einer möglichen Präeklampsie hatte, es wäre ratsam gewesen, genauer nachzuforschen», sagt Brandao jetzt im Interview mit der «Bunte». «Ich möchte, dass es kein Tabuthema mehr ist.»

Sie rate jeder werdenden Mama, sich öfter eine zweite Meinung einzuholen und noch präziser untersuchen zu lassen, sobald «Symptome wie starke Wassereinlagerungen an Gesicht, Hals, Händen und Füßen, starke Gewichtszunahme in kurzer Zeit, Augenflimmern, Kopfschmerzen und natürlich die offensichtlichen Indizien, Protein in Urin und Bluthochdruck» auftreten.

«Per Not-Kaiserschnitt»

Die letzten beiden Symptome wurden bei Fernanda während einer Routineuntersuchung bei ihrer Hebamme festgestellt, weshalb sie sofort ins Krankenhaus musste. Das Problem: Es brach der heftigste Schneesturm des Jahres aus und ihr Verlobter, Roman Weber (37), lag mit Corona zu Hause, weshalb ihre Schwiegermutter sie begleitete. Im Krankenhaus sei dann regelmäßig ihr Blutdruck gemessen worden. «Zu diesem Zeitpunkt war er 180 zu 111. Mir wurden Magnesiuminfusionen gelegt, damit ich keine Krampfanfälle bekomme. Ich hatte noch gar nicht wirklich realisiert, dass sie mein Baby holen würden. Per Not-Kaiserschnitt!», so Brandao.

Tochter Aurora, die nach dem wissenschaftlichen Namen für Polarlichter auf der Nordhalbkugel benannt ist, kam am 8. April somit nicht wie eigentlich geplant als Hausgeburt, sondern im Krankenhaus zur Welt. Die Geburt verkündete die frischgebackene Mutter anschließend mit den Worten «Willkommen Baby! Wir lieben dich» auf Instagram.

Obwohl bei der 38-Jährigen und ihrem Baby alles gut ausgegangen ist, möchte sie andere Mütter vor der Gefahr einer Präeklampsie warnen: «Es ist bis heute die größte Todesursache bei Geburten. Es betrifft zwei von 100 Schwangerschaften. Das Gute war, dass es bei mir nach der 40. Schwangerschaftswoche aufgetreten war, das Baby war also schon fertig.»

(L´essentiel/Katrin Ofner)

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