Nach Salmonellen-Fällen: Ferrero-Fabrik in Arlon darf offen bleiben

Publiziert

Nach Salmonellen-FällenFerrero-Fabrik in Arlon darf offen bleiben

ALRON – In über Dutzend Ländern, darunter auch Luxemburg, waren wegen einer Panne bei Ferrero Hunderte Salmonellen-Fälle aufgetreten. Die Aufsichtsbehörde Afsca hat dem Standort nun wieder die endgültige Genehmigung erteilt.

Die belgische Fabrik durfte zunächst mit einer bedingten Zulassung wieder öffnen.

Die belgische Fabrik durfte zunächst mit einer bedingten Zulassung wieder öffnen.

Eric Lalmand/BELGA/dpa

Der Süßwarenhersteller Ferrero hat einen Ausbruch von Salmonellen an seinem belgischen Standort nach Ansicht der Behörden überwunden. Am Freitag erhielt Ferrero die endgültige Genehmigung der Aufsichtsbehörde Afsca, die Fabrik in Arlon geöffnet zu lassen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Nach dem internationalen Rückruf von «Kinder»-Schokoladenprodukten, die dort hergestellt wurden, war die Fabrik zunächst nur vorübergehend und unter Auflagen wieder geöffnet worden.

«Ferrero hat alle Auflagen erfüllt, die wir vorgeschrieben hatten», sagte ein Sprecherin von Afsca der Belga. Unter anderem seien die Zutaten sowie die fertigen und halbfertigen Produkte streng kontrolliert worden.

Weitere unangekündigte Kontrollen vorgesehen

«Wir sind natürlich froh, dass wir die endgültige Genehmigung für unsere Fabrik in Arlon wieder bekommen haben», sagte ein Ferrero-Sprecher der belgischen Nachrichtenagentur. Dank der Zusammenarbeit mit der Behörde habe man viel gelernt und die Sicherheitsvorkehrungen verbessert. Trotzdem werde die Afsca in den kommenden Monaten noch unangekündigte Kontrollen durchführen, schrieb Belga.

Anfang April musste die Ferrero-Fabrik schließen, nachdem Hunderte Salmonellen-Fälle in Europa mit dort produzierten Süßwaren in Verbindung gebracht worden waren. Später stellte sich zudem heraus, dass Salmonellen bereits im Dezember dort gefunden worden waren, Ferrero die Behörden jedoch zunächst nicht informiert hatte. Im Juni durfte die Fabrik zunächst für drei Monate wieder öffnen.

(dpa )

Deine Meinung

0 Kommentare