Wegen «50 Shades of Grey» – Feuerwehr befreit Dutzende aus Sex-Fesseln

Publiziert

Wegen «50 Shades of Grey»Feuerwehr befreit Dutzende aus Sex-Fesseln

Die Briten haben eine Vorliebe für «50 Shades of Grey». Das bekommt jetzt auch die Feuerwehr zu spüren. Viele geraten in eine peinliche Lage.

Nach dem Filmstart von «Fifty Shades of Grey» fürchtet die Londoner Feuerwehr einen Anstieg von Notrufen. Schon nach dem Erscheinen der Bücher seien die Einsatzkräfte vermehrt zu Menschen gerufen worden, die sich nicht aus ihren Fesseln befreien konnten.

Mit der Verfilmung dürften sich diese Vorfälle häufen, schätzte Feuerwehrsprecher Dan Brown und appellierte an Nachahmer, bei Fesselspielen mit Handschellen immer die Schlüssel griffbereit zu halten.

Jeder Einsatz kostet 397 Euro

Seit April 2013 habe die Feuerwehr 28 Menschen geholfen, die sich nicht mehr allein aus Handschellen befreien konnten, sagte Brown. Außerdem habe sie für sieben Männer ausrücken müssen, die ihren Penis in Ringe gezwängt hatten. Den Steuerzahler koste jeder derartige Einsatz mindestens 295 Pfund (397 Euro), rechnete Brown vor.

Die Londoner Autorin E. L. James hat Millionen Exemplare ihrer Roman-Trilogie verkauft, in der Sado-Maso-Sexspiele einer Studentin mit einem jungen Milliardär geschildert werden. Kurz vor der Veröffentlichung des Films hatten bereits die Baumärkte einen Ansturm auf Kabelbinder und Klebeband verzeichnet.

(L'essentiel/nsa/sda)

Deine Meinung