Silvester in Luxemburg – Feuerwerk ist in vielen Gemeinden verboten
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Silvester in LuxemburgFeuerwerk ist in vielen Gemeinden verboten

LUXEMBURG – Das Jahr 2022 steht vor der Tür, aber begrüßt wird es wohl erneut ohne laute Böller und Feuerwerksraketen, denn in vielen Gemeinden ist das Spektakel verboten.

In Luxemburg dürfen in vielen Gemeinden keine Feuerwerksraketen gezündet werden.

In Luxemburg dürfen in vielen Gemeinden keine Feuerwerksraketen gezündet werden.

DPA/Christophe Gateau

In Luxemburg entscheiden die Gemeinden, ob sie Silvester-Feuerwerk erlauben oder nicht. Mindestens fünfzig von ihnen, darunter Differdingen, Esch/Alzette, Düdelingen, Diekirch, Grevenmacher und Junglinster haben Böller zur Silvesternacht verboten. In der Hauptstadt «ist es verboten, ohne Genehmigung der Bürgermeisterin auf öffentlichen Straßen Feuerwerkskörper abzufeuern». Was Privatgrundstücke betrifft, rät die Stadt «aus Rücksicht auf die Nachbarschaft und Tiere dringend davon ab, Feuerwerkskörper oder Knallkörper anzuzünden», ein eindeutiges Verbot ist es aber nicht.

In einigen Städten sind Feuerwerke zum Jahreswechsel aber dennoch erlaubt: In Ettelbrück, Weiswampach, Dippach oder auch Kaërjeng. Allerdings nur für eine begrenzte Zeit.

Die Polizei erinnert daran, dass in Luxemburg nur bestimmte Kategorien von Feuerwerkskörpern an die breite Öffentlichkeit verkauft werden dürfen. Dabei handelt es sich um die Kategorien F1 und F2, die ein geringes Risiko und einen niedrigen Lärmpegel aufweisen. «Wir erinnern daran, dass es sich bei Feuerwerkskörpern um Sprengstoff und nicht um Spielzeug handelt. Es ist erhöhte Vorsicht geboten», so die Police Grand-Ducale.


(Marion Mellinger/L'essentiel)

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