Neuer Name für Kult-Game: Fifa heißt bald nicht mehr Fifa – EA Sports beendet Zusammenarbeit
Publiziert

Neuer Name für Kult-GameFifa heißt bald nicht mehr Fifa – EA Sports beendet Zusammenarbeit

Schon lange gab es Gerüchte, nun bestätigt der Entwickler: Die Fußballreihe Fifa wird künftig anders heißen. EA Sports geht damit einen neuen Weg – und will viele Veränderungen bringen.

via FIFA22

Die Fußballsimulationsreihe Fifa bekommt ab Herbst einen neuen Namen. Wie Entwickler Electronic Arts am Dienstag in einem Blogeintrag mitteilte, heißt das Spiel künftig «EA Sports FC». Die jahrzehntelange Kooperation mit dem Fußballweltverband wird beendet.

Alles, was die bisherigen Spiele ausgemacht habe, sei weiterhin vorhanden, heißt es in dem Blogeintrag. Man arbeite weiter mit offiziellen Lizenzpartnern aus dem Profifußball zusammen – etwa für Ligen, Spieler, Stadien und Fußballvereine. In diesem Herbst soll noch eine Version zusammen mit der Fifa erscheinen. Der Entwickler spricht vom «größten Fifa aller Zeiten».

«Freiheit haben»

Wie der «Spiegel» berichtet, sind Lizenzverhandlungen nicht nur am Geld gescheitert. «Es ist wichtig, dass wir die Freiheit haben, möglichst beeindruckende Erlebnisse zu erschaffen», zitiert der «Spiegel» den Markenverantwortlichen David Jackson von EA Sports. So könne man aufgrund der Lizenz etwa nicht mit Drittfirmen eigenständige Deals eingehen. Für die Entscheidung, nicht mehr mit der Fifa zusammenzuarbeiten, gebe es kein Zurück mehr.

Der Fußball-Weltverband erklärte am Abend, er wolle seine Rechte nicht mehr exklusiv an einen einzelnen Spieleentwickler vergeben. «Die kürzlich bestätigte Verlängerung mit EA Sports ist eine neue Vereinbarung, die Rechte nur für die Kategorie Fußballsimulationen gewährt und breitere Spielrechte für die Fifa und verschiedene Spieleherausgeber freigibt», hieß es.

So wären etwa Kooperationen mit Spielen wie Fortnite oder Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Erfahrungen denkbar. Der Weltverband betonte, bereits im Oktober 2021 angekündigt zu haben, dass er beabsichtige, mit einer Reihe von Partnern zusammen zu arbeiten, anstatt alle Gaming- und E-Sports-Rechte langfristig exklusiv bei einem Partner zu binden.

(DPA/fss)

Deine Meinung

0 Kommentare