Vertragsbruch – Fifa sperrt Leverkusens Calhanoglu für vier Monate
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VertragsbruchFifa sperrt Leverkusens Calhanoglu für vier Monate

Die Fifa und der CAS sind sich einig: Hakan Calhanoglu beging 2011 Vertragsbruch. Das sind happige News – auch für Bayer Leverkusen.

Bayer Leverkusen muss vier Monate und damit den Rest der Saison auf Regisseur Hakan Calhanoglu verzichten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die von der Fifa ausgesprochene Sperre wegen Vertragsbruchs. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung zwischen dem Mittelfeldspieler und dem türkischen Club Trabzonspor aus dem Jahr 2011.

Der damals noch Minderjährige stand bei Karlsruhe unter Vertrag, Trabzonspor erhielt jedoch eine Wechselzusage des 26-fachen türkischen Nationalspielers. Calhanoglu entschied sich anschließend aber, seinen Vertrag in Karlsruhe zu verlängern und wechselte später zum Hamburger SV.

Damit fehlt Bayer Leverkusen vor den entscheidenden Monaten der Saison mit dem Champions-League-Achtelfinale gegen Atletico Madrid und dem Kampf um die Europacup-Plätze in der Bundesliga ein wichtiger Spieler.

«Schwerer Schlag»

Calhanoglu ist Stammspieler und im Team mit dem Schweizer Admir Mehmedi in der Offensive vielseitig einsetzbar. In dieser Saison hat er in der Meisterschaft sechs Tore erzielt und fünf Assists geliefert.

Entsprechend fiel die Reaktion beim Bundesligisten aus. «Wir bedauern natürlich diese für uns in keiner Weise nachvollziehbare Entscheidung», so Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler. «Sie ist ein schwerer Schlag für Hakan, aber auch für uns. Obwohl Bayer Leverkusen nichts mit den Vorgängen im Jahr 2011 zu tun hat, werden auch wir schwer bestraft.»

(L'essentiel/als/sda)

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